Unsere Flüge hatten wir seit längerem gebucht und so konnten wir zu den Uhrzeiten fliegen, die wir auch so wollten. Abflug war am Morgen des 7. August von Zürich über London Heathrow nach Seattle. Den Aufenthalt in London haben wir mit 3h extra grosszügig gewählt, damit unser Gepäck die grösstmögliche Chance hat, zusammen mit uns in Seattle anzukommen (was dann tatsächlich auch so passiert ist). Natürlich haben wir auch dieses Jahr wieder viel zu viel Gepäck mitgenommen, 2x 22 Kilogramm… manche lernens nie.
Die Flüge waren angenehm, ich kann British Airways jedem empfehlen – greift einfach nie nach demjenigen Menu, welches britisch tönt. Es ist nämlich nicht geniessbar.
Abends um ca. 18 Uhr Ortszeit sind wir dann endlich in Seattle angekommen. Der Flughafen ist zwar klein, aber wenn man durch den ganzen Flughafen irren muss, bis man endlich am Alamo Schalter ankommt, ist Grösse wieder relativ. Die erste unserer Reiseüberraschungen wartete am Schalter auf uns (und es sollte bei weitem nicht die Letzte sein). Sie hätten keinen Mid-Size-SUV mehr für uns, dafür könnten sie uns ein Upgrade auf eine Limousine geben. Natürlich haben wir dem netten Herrn nicht gesagt auf welchen Strassen wir zu fahren gedenken und haben ohne Begründung abgelehnt. Schliesslich meinte er, wir müssen 20 bis 30 Minuten warten auf einen SUV. Da wir ja geduldige Schweizer sind und nach einem solch langen Flug eh sämtliches Zeitgefühl verloren ist, machten wir auch das.
Nach tatsächlich nur etwa 25 Minuten konnten wir schliesslich die Schlüssel für unseren KIA Sorento entgegen nehmen. Das Ding ist RIESIG (für Schweizer Verhältnisse zumindest) und fährt sich wie ein Schiff. Dank dem riesigen Kofferraum hatten wir auch nie Schwierigkeiten mit dem Gepäck, welches im Laufe der Reise natürlich nicht bei 2x 22kg geblieben ist. Aber dazu später mehr.
Was macht man nun völlig übermüdet abends um ca. 19.30 Uhr in Seattle. Klar, man geht was besichtigen! Keine Ahnung wie, jedenfalls hat mich Roman davon überzeugt, dass es jetlagtechnisch schlecht sei, so früh ins Bett zu gehen und so machten wir uns auf den Weg zum Kerry Park. Das Wetter war entgegen unseren Erwartungen gut (d.h. es hat nicht geregnet
).



Natürlich waren wir an dem Aussichtspunkt nicht alleine, es hatte sogar eine Hochzeitsgesellschaft da, welche fleissig Bilder geschossen hat. Das war echt witzig.
Bald überkam uns der Hunger und so haben wir uns schnell ins Auto gesetzt und sind zum nächsten Taco Bell gefahren. Mittlerweile war es ungefähr 22 Uhr und ich war wirklich, wirklich sehr sehr müde. Klar sind wir dann nochmals hoch um das Ganze noch bei Dunkelheit zu sehen/fotografieren.

Danach gings ab ins Silver Cloud Hotel Broadway. Ein wirklich sehr nettes, gut gelegenes Hotel. Und wir haben Jetlag hin oder her durchgeschlafen bis am nächsten Morgen, herrlich!