Nach der Übernachtung in Port Angeles nahmen wir unsere Tagesroute auf der Halbinsel unter die Räder.
Als erstes fuhren wir an den Lake Crescent, wo wir mutterseelenallein unser gekauftes Frühstück genossen haben. Das Wetter war wiederum wunderbar, wie ihr schön auf dem folgenden Foto sehen könnt.

Mit unserem Schiff fuhren wir dann weiter an die Marymere Falls, wo wir nach einem kuren Trail durch den beeindruckenden Wald den Wasserfall erreichten. An den Bäumen hat es überall dichtes Moos, an dem wir uns bis zum Schluss nicht sattsehen (und -knipsen) konnten.




Da wir früh am morgen losgegangen sind, hatten wir viel Zeit zur Verfügung und so entschlossen wir uns, ans Cape Flattery zu fahren. Dieser nordöstlichste Punkt der USA erreicht man auf einer zum Schluss kurvigen Strasse, welche wieder dank dem Nebel so richtig unheimlich war. Zu Fuss gings dann durch den Wald ans Cape runter, welches eine beeindruckende Sicht für uns parat hielt.




Und hier noch ein paar weitere Eindrücke dieser Gegend, die ich euch nicht vorenthalten möchte.


Die Nacht haben wir wieder auf der Halbinsel verbracht, und zwar in Forks. Das Hotel, das Pacific Inn Motel, ist völlig in Ordnung und reichte vollkommen für eine Übernachtung.
Forks selber ist eine relativ kleine Stadt und lebt voll und ganz von der Twilight Hysterie. Kein Hotel, kein Shop, kein Restaurant, in dem Twilight kein Thema ist. Zu Abend haben wir in einer Burgerbude gegessen. Dort hatten sie sogar einen Tisch, der ständig reserviert ist für “Edward und Bella”. Es gibt sogar ganze Twilight Läden, wo man alles! kaufen kann mit einem Twilight Motiv drauf. Das alleine war schon ein Besuch wert – aber Fotos haben wir dann doch keine gemacht.
Wir haben relativ früh zu Nacht gegessen und so machten wir uns mit vollem Magen nochmals auf, und zwar in Richtung Rialto Beach. Wir kamen 19.45 Uhr da an und waren einmal mehr beeindruckt von dem Naturschauspiel, das sich uns da bot mit dem Strand, den Felsen und dem Nebel.
Mein persönliches Highlight war der Vorschlag von Roman, für eine Rangerführung um 20 Uhr zum “Hole in the Wall” nördlich den Strand hinauf (der aufmerksame Leser bemerkt natürlich die Zeitspanne zwischen Ankunftszeit und Anfangszeit der Führung). Nun ja, wir machten uns dann auf den Weg…



Auf folgendem Foto könnt ihr in etwa die Distanz zum Hole in the Wall abschätzen, es liegt hinter dem grossen Felsen im Meer im rechten Drittel des Bildes.

Der Blick zurück, nachdem wir etwa 30 Minuten gegangen waren und das mit der Rangerführung bereits abgeschrieben hatten.

Und dann endlich, das Loch. Reichlich unspektakulär verglichen mit dem Weg dorthin…

Nachdem wir ein wenig auf den Felsen rumgeklettert sind, machten wir uns wieder auf den Rückweg. Immerhin dunkelte es langsam ein und im Dunkeln am Strand, naja.

Es gab sogar Leute, die am Strand ihre Zelte aufgestellt hatten (ich hoffe, die kannten die Maximalhöhe der Flut, bevor sie ihr Zelt da aufgestellt hatten).

Es war schon beinahe stockdunkel, bis wir endlich beim Auto angekommen waren und die Rückfahrt ins Hotel durch völlige Dunkelheit war auch sehr unheimlich (gnerell ein Gefühl, welches uns im Olympic National Park noch ab und zu überkam…)