Wunderbar ausgeschlafen verliessen wir Forks uns machten uns auf an den Second Beach. Das Timing stimmte perfekt und wir hatten an diesem Morgen um knapp vor 8 Uhr die tiefste Ebbe des Monats.
Wir fuhren zum Second Beach und nach einem kurzen Fussmarsch durch den üppigen Wald waren wir auch schon am Strand mit den Tide Pools. Ein paar wenige andere Leute hatte es ebenfalls schon da. Zum Glück waren wir so pünktlich da, eine Stunde später und die meisten Tide Pools wären schon wieder mit Wasser bedeckt gewesen! Überhaupt ein Tipp an alle, die das anschauen möchten: Immer den Tide Schedule studieren vorher. Nebst uns hatte es vor allem Möven, welche bei Ebbe den Strand mit uns geteilt haben.

In den Tidepools sahen wir Krebse, Seesterne, Anemonen, Muscheln und andere Tierchen und Pflanzen.


Dieses Prachtexemplar hatte 18 “Beine” und war gut 30cm im Durchmesser.

Relativ schnell kam das Wasser auch schon wieder zurück und wir waren froh, gutes Schuhwerk zu tragen, damit wir nicht jeder kleinen Welle ausweichen mussten.


Über diese Baumstämme erforderte ein gewisses Mass an Klettersicherheit, zumindest für Roman kein Problem.

Nach diesem tollen Ausflug hiess es zuerst einmal byebye Strand und gingen wir in den Hoh Rainforest, welche im Innern der Insel zu finden ist.






Auf unserem Weg wieder zurück assen wir auf einer Kiesbank im Fluss zu Mittag und sahen noch eine Herde lustiger kleiner Tierchen ![]()

Das Ziel das Abends war Ocean Shores und so fuhren wir an der Küste entlang gegen Süden. Nun zeigte sich das Wetter von seiner nebligsten Seite. Am Ruby Beach machten wir wieder einen Stopp.



Ocean Shores selber soll ja am Meer liegen. Nun, das können wir weder bestätigen noch dementieren. Der Nebel war so dicht, dass man keine 20 Meter weit gesehen hat. Deshalb gibts auch keine Fotos. Gegessen haben wir im “Alec’s by the Sea”. Sehr feine Steaks und die Preise sehr fair. Das Hotel, das Comfort Inn and Suites, war meiner Meinung nach überteuert, die Zimmer waren aber ganz in Ordnung.