Interlaken Weekend
28/7/2009 | Roman
Im Juni brauchten wir beide eine kurze Verschnaufpause. Die Zeit zwischen den Ferien war einfach zu lange. Drum sind wir spontan nach Interlaken gefahren. Aktiv-Weekend. Danach ist man zwar irgendwie saukaputt, aber es entspannt mehr als einfach 3 Tage auf der Couch zu liegen.
Am Freitag ging’s zuerst auf die Lütschine zum Raften. Ja, genau dieselbe Strecke, wo es kurz darauf 2 Todesfälle gab. Unser Guide meinte auch, dass das einer der gefährlichsten Flüsse sei, die man kommerziell mit “Amateuren” befahren kann. Wegen der vielen scharfen Steinen, dem eisigem Wasser und der unberechenbaren Strömung. Uns jedenfalls hat’s dazumals enorm viel Spass gemacht und wir würden sofort wieder gehen. Die Bilder gibt’s natürlich in der Galerie.
Am Samstag darauf sind wir in den Seilpark in Interlaken. Tönt nicht so spannend auf’s Erste, war aber sehr Adrenalin-treibend. Man läuft, hangelt, balanciert und schwingt dabei hoch in den Baumwipfeln, in dem Park bis zu 25m über dem Boden. Heftig!
Am Abend ging’s dann auf die Nachtwanderung. Leider haben wir von beidem keine Bilder gemacht, da wir die Cam nicht mitschleppen wollten. Aber die Erinnerung auf den Blick auf den Brienzer und Thuner See mit dem hell erleuchteten Thun und Interlaken, den werden wir nicht vergessen.
Am Sonntag schliesslich ging’s in die Aareschlucht. Wenig bekannt bei vielen, aber es ist eine Art “Canyon” der Schweiz. Ich war jedenfalls beeindruckt, aber seht selbst in den Bilder in der Galerie.
ByeBye Schweiz
11/6/2008 | Roman
Die Schweiz ist also absolut verdient aus der Euro2008 ausgeschieden.Na dann kann ich ja umso beruhigter nach Kanada.
Gardasee -> Rock am Ring -> Kanada
11/6/2008 | Roman
So, ich weiss, ich bin ein schlechter Blogger. Da hab ich Ferien und eigentlich mehr als genug Zeit – wobei erstaunlicherweise Nichtstun erstaunlich viel Zeit benötigt – und blogge kaum. Aber vielleicht ein kleines Statusupdate, bevor ich morgen in den Flieger nach Kanada steige.
Aber von Vorne: Wir waren zuerst einmal am Gardasee. Da’s für Jeanine ja Lernferien waren, musste ich mir natürlich die Zeit vertreiben! Und da ich noch – geistig zumindest – zu jung fürs golfen bin, musste es halt was anderes sein: Tennis
Hab grad nen Kurs gebucht und die restliche Zeit hab ich mit Sightseeing von Limone und Riva verbracht. Es lässt’s sich durchaus aushalten. Für Nachmacher, hier die Hotel- und Tennisschulempfehlung: Pineta Campi. Bilder findet ihr natürlich im Foto-Album.
Und kaum wieder zurück, ging’s für mich ab an den Nürburgring. Zu Rock am Ring. Es sei vorneweg gesagt: Riiiiiieeessig. Einen ausführlichen Bericht dazu findet ihr im Parkrocker: Ring vs. Park – Der Versuch eines Vergleichs. Für die Lesefaulen, die Zusammenfassung: Zu Gross, zu Voll, aber trotzdem sehr geil. Muss man einmal im Leben als Rock-Festival-Fan gesehen haben. Ich werd aber in Zukunft lieber kleinere Festivals bevorzugen, z.B. das Gurten in Bern.
Wobei, dieses Jahr war’s gar nicht so schlecht, denn durch meine Kanada-Ferien verpass ich nicht nur den Grossteil der Euro2008, sondern halt auch die meisten Festivals. Auch das Gurten. Schade, aber wir werden sicher sehr viel Freude an der Stampede in Calgary haben. Morgen geht’s um 9:20 ab in den Flieger über Frankfurt nach Vancouver, ich freu mich wie – Achtung Patrizio, dein Lieblingsvergleich – ein Schnitzel. Und da bleib ich mal bis zum 12. Juli.
Und ich versuch auch, wenigstens in Übersee ein besserer Blogger zu sein und ab und an etwas aus einem Internetkaffee oder aus einem offenen WLAN hören lassen. Bilder wird’s natürlich auch reichlich geben.
So, jetzt aber genug des Updates, muss noch fertig packen und das Spiel der Schweizer weiterschauen *daumendrück*.
UEFA – What Else
12/3/2008 | Roman
What else…
Die Nachfrage nach Tickets hat das Angebot bei weitem übertroffen. Leider müssen wir Ihnen
mitteilen, dass aufgrund der Auslosung Ihre Anträge nicht berücksichtigt werden konnten.
Mit freundlichen Grüssen
SCHWEIZERISCHER FUSSBALLVERBAND
EM Stimmungstief
24/2/2008 | Roman
In 104 Tagen ist es soweit: Die Euro 2008 beginnt – die Fussballeuropameisterschaft. Und meine Vorfreude darauf ist mittlerweilen ist nicht mehr im Keller, sondern in der Tiefgarage angekommen. Zweites Untergeschoss.
Der Grund ist eigentlich einfach: Da hat man die Europameisterschaft vor seiner Haustüre, aber kaum Chancen, irgendein Spiel live zu sehen. Ich hab bei jeder Ticketvergabe mitgemacht, ebenso viele meiner Freunde und Bekannten. Aber ich kenne niemanden, nicht eine einzige Person, die auch ausgelost wurde. Ist wie Lotto-Spielen, nur ist die Wahrscheinlichkeit auf einen Gewinn kleiner.
Es wundert mich ja auch nicht. Die UEFA will Geld machen, dementsprechend braucht sie Sponsoren. Und die wollen halt den Grossteil der Tickets für sich pachten. Würd ich auch so machen, wenn ich zweistellige Millionenbeträge fürs Sponsorship überweisen müsste. Wenigstens wird aber ein Teil dieser Tickets mit “lustigen” Gewinnspielen unter das gemeine Volk gemischt. Wo wir wieder beim Lotto wären, wenn ich denn Lust hätte, irgendwelche Flaschendeckel zu sammeln um diese an die Marketing-Abteilung der Hersteller zu sms-en.
Die Alternative ist, in das “fünfte Stadion” der Schweiz zu gehen, in die UBS Arenen. Das ganze wird als Public Viewing bezeichnet, doch irgendwie widerspricht das Wort “public” der Tatsache, dass ich für den Eintritt 16 CHF zahlen muss.
Natürlich wird die Stadt während der Euro2008 zum Hexenkessel, aber ich fühl mich irgendwie über den Tisch gezogen. Der Staat zahlt u.a. mit meinen Steuern massiv Geld an die Euro, die UEFA spricht von hohen dreistelligen Millionengewinnen – beinahe steuerfrei versteht sich – für sich und ich hock draussen auf der Strasse anstatt im Stadion.
Inzwischen bin ich soweit, dass ich mich frage, ob es nicht sinnvoller ist, zu der Zeit einfach in den Urlaub zu fahren..
Apres-WEF
3/2/2008 | Roman
Es gibt nichts erholsameres als einige Tage Bergluft. Und weil Bendik als auch ich die dringend benötigt haben, ging’s für drei Tage ab nach Davos.
Und es war perfekt. Am Mittwoch gab’s frischen Schnee, Donnerstag und Freitag war strahlendblauer Himmel und WEF sei Dank waren die Pisten wie ausgestorben und die Hotels günstig. Was will man also mehr..
Leider war ich zu Faul immer die Kamera mitzuschleppen, für einige Schnappschüsse hat’s trotzdem gereicht, mehr dazu im Album.
Arosa
5/1/2008 | Roman
So, zuerst einmal: Happy New Year!
Ich weiss, wir sind spät dran. Das hat aber seinen Grund: Die letzte Woche verbrachten wir in Arosa. Natürlich um dem Wintersport zu frönen, aber auch, um uns einfach mal wieder Ferien zu gönnen. Nach dem arbeitssamen 2007 war es auch bitter nötig! In der Gallerie findet ihr btw einige Impressionen von Arosa.
Ich kann’s jedem nur ans Herz legen, sich dieses wunderbare Dorf und Skigebiet anzuschauen. Arosa hat einfach einen Charme, den ich bisher in keinem anderen Gebiet getroffen habe. Aber zugegeben: Ich kenne auch bei Weitem nicht alle..
Meh dräck!
8/9/2007 | Roman
Ich habe mich nach langem überwunden und mir endlich den Wunsch nach einem “richtigen” Fahrrad erfüllt:

Das Specialized Stumpjumper HT. Ich hab ja vorsichtig angefangen, aber diese Woche bin ich jetzt auf den Mountain-Bike-Parcour auf dem Zürichberg gestossen. Und ich musste mit erschrecken feststellen, dass auf den klassischen Mountain-Biker eines der folgenden drei Kriterien zutrifft:
- Todessehnsucht
- Wahnsinn
- Adrenalin-Sucht
Es brauchte für mich ja bereits eine rechte Portion Überwindung, mich auf den blauen – und damit leichtesten – Parcour einzulassen. Aber wo die Freaks bei dem roten und erst recht dem schwarzen Parcour überall runterfahren, ist Irrsinn in Natur gegossen.
Nun ja, nach der heutigen Fahrt muss ich mich zum Kriterium 3 bekennen. Auf gut 10kg Metal auf einer mit Wurzeln und Steinen gespickten und mit Bäumen gesäaten, schlammigen und steilen Abfahrt runterzudonnern, den Puls auf 170 rauf zu jagen und dreckig, schwitzend, schnaufend aber heil unten anzukommen, ist unbeschreiblich. Man will einfach nochmals. Und nochmals. Und nochmals.
So, ich brauch jetzt erstmal dickere Stollen an meinen Stumpi. Oder wie Chris von Rohr schön vormulierte: Meh Dräck!

