Fritz W.

16/11/2006 | Roman

So, gestern habe ich endlich meine Brille geholt. Modell Fritz W. von ic! berlin (Website):

ic berlin

Einfach in der Farbe gun-metal (schwarzgrau). Ich als Technikbegeisterter finde das System ja hochspannend: Ingesamt bestehend aus 3 gestanzten Teilen (zwei Bügel, ein Rahmen) aus einem Stück Federstahlblech. Ohne jegliche Schraube, ohne Löten, einfach von Hand korrekt zurechtgebogen. Insbesondere der Gelenkmechanismus ist ein phantastisches Stück Ingeneur-Leistung.

Hach, ich komm ins Schwärmen. Und Dani (selber ic! berlin Träger): Ich hab sie nicht wegen deiner Schwärmerei gekauft, sondern trotz dieser. ;)

Faszination Auge

11/11/2006 | Roman

Nachdem mich der Kratzer in meinem linken Glas langsam zu stören begann (keine Ahnung wann und wo ich den geholt habe..) und Jeanine auch schon vor einiger Zeit angemerkt hat, dass mir eine neue Brille gut tun würde, beschloss ich gestern spontan, es zu wagen und einem Optiker einen Besuch abzustatten. Gut, vielleicht hat dazu beigetragen, dass ich auf dem Heimweg – wie sonst so oft – beim Schild des Optikers “eyedentity” vorbeikam. Schweizer Geschäfte mit englischen Namen sind meist ein Desaster oder eine Erleuchtung, weshalb ich es auf einen Selbstversuch ankommen lassen wollte.

Zuerst war ich ein wenig irritiert: Geschäft im 1. OG, sah eher nach Artzpraxis denn nach typischem Optiker aus. Aber nachdem ich einige Gestelle angesehen hatte, kam dann der Geschäftsführer und bot mir wohl die fundierteste und umfangreichste Beratung, die ich je erlebt habe. Die Arbeit eines guten Optikers ist ja eher die eines Typberaters und genau das verstand der Herr damit. Nach 2 Dutzend probierten Modellen landete ich schliesslich wieder bei dem anfänglich beim Durchprobieren ausgesuchten Modell.

Was aber dann beim Sehtest geliefert wurde, war noch eine Stufe kooler als alles bisher gesehene. Ich bin ja selbst ein technikbegeisterter Mensch und war enorm beeindruckt: Die dritte Dimension hat Einzug gehalten. Das erstellte 3D-Modell meiner Hornhaut war ja bereits ein “Wow” wert, aber wirklich vom Sockel gehauen hat mich das Programm, dass automatisch die gewählten Brillengläser mit der entsprechenden Korrektur in der entsprechenden Fassung berechnet und in 3D darstellt. Auch bei den Gläsern hat sich einiges seit dem letzten Besuch getan, ich sag nur “Nano-Beschichtung”. :D

Gut Ding will natürlich Weile haben, daher ist sie wohl erst Mitte bis Ende nächster Woche fertig. Und bis dahin freu ich mich wie ein Kleinkind auf die Bescherung :D

Wild auf Wild

2/10/2006 | Roman

Boah.. Bis jetzt war ich ja Wild-Fanatiker. Und da kam mir der Herbst gerade recht: Wild wohin man schaut. Und so konnte ich gestern Abend im Restaurant auch nicht widerstehen, als da ein schönes Rehpfeffer auf der Karte stand.

Ich weiss nicht, ob das Fleisch aus Deutschland kam oder bereits das vierte mal aufgewärmt wurde. So oder so: Danke für die Bauchkrämpfe. Wild gibts bei mir von jetzt an nur zu Hause, von unserem Haus-Metzger..

Kampfsportarten

25/9/2006 | Jeanine

Die Bevölkerung soll mehr Sport treiben. Das wissen wir alle. Das tun wir bloss nicht alle. Ich habe mir diese Aufforderung zu Herzen genommen und mich heute den ganzen Tag den Kampfsportarten verschrieben. Genauer gesagt, dem Kampf-Shopping. Wie das funktioniert? Ganz einfach: man nehme eine Stadt wie Winterthur, einen Tag Zeit und einen beinahe leeren Kleiderschrank, welcher zu Hause wartet, gefüllt zu werden. Ach ja, Geld ist auch immer gut!

Konkret sah unser Programm folgendermassen aus: um 9 Uhr gings los – um 12 gabs eine kurze Mittagspause – und dann weiter bis um 17 Uhr. Das Ergebnis meines sportlichen Einsatzes? Geschundene Füsse natürlich!  Und  Pullover, Blusen, Jupes, Schuhe zum Arbeiten und Stiefel (welche ich wohl nie in meinem Leben in die IPMZ- oder welche Bibliothek auch immer tragen darf, ohne den Hass der ganzen anderen Anwesenden auf mich zu ziehen ;) ) und natürlich die passende Handtasche zu den Stiefeln. Und noch ein paar andere Kleinigkeiten, die frau so kauft beim Kampf-Shopping.

Was an einem Abend nach dem Kampf-Shopping zu tun ist? In die Badewanne sinken, einen Kaffee trinken und sich freuen, dass sowohl frau als auch die  EC-Karte den harten Kampf unbeschadet überstanden hat :)

Success

23/9/2006 | Roman

So, seit gestern ist es offiziell: Meine Diplomarbeit “Spieltheoretisches Experiment zum External Audit” wurde angenommen. Ich möchte an dieser Stelle allen danken, die mich in dieser Zeit ausgehalten haben, an die Betreuung am IRC und vorallem allen Teilnehmern am Experiment (die Auslosung findet noch statt, keine Angst!)

Für alle Gleis9er: Nächste Runde geht auf mich :)

beer

Informationsverbreitung

3/9/2006 | Roman

Es ist schon erstaunlich, welche Wege Informationen nehmen können. Ich habe hier den Namen meines Arbeitgebers bisher nicht genannt, aber anscheinend ist es Common Knowledge. So war ich sehr verwundert, als ich die letzten zwei Kommentare im Blog gelesen habe, da ich keine Ahnung habe, wie diese zu der Information gekommen sind.

Ich bin ja niemandem Böse, dass er irgendwas gesagt hat. Es war ja auch nie als Geheimnis gedacht, wo ich arbeite, im Gegenteil. Ich bin stolz, bei einem solch renommierten und erfolgreichen Unternehmen mitarbeiten zu können. Es ist rein die akademische Neugier, welche Wege die Information genommen hat. Vielleicht ist jemand so frei und äussert sich in den Kommentaren dazu?

Aber da es eh raus ist, kann ich diesmal das Ganze proaktiv kommunizieren. Ich arbeite tatsächlich bei der PricewaterhouseCoopers Zürich, im Bereich Wirtschaftsberatung. Kurz am Rande: Das w in PwC wird absichtlich klein geschrieben. Heisst ja auch PricewaterhouseCoopers und nicht PriceWaterhouseCoopers.

Job v2.0

1/9/2006 | Roman

Heute hat für mich selbst ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Jaja, ich weiss, tönt kitschig. Aber so spontan ist mir keine bessere Formulierung eingefallen. Aber zum Thema: Heute war mein erster Arbeitstag ex-post Studium. Und das bringt durchaus eine Summe von Veränderungen in ein Leben: Vom KMU zum Global Player, von Teilzeit auf Vollzeit, von Jeans zum Anzug. Spannende Zeit, bin hochmotiviert.

Wenn wir schon beim Thema sind: Ich mag zwar im Privaten eine leicht exhibitionistische Ader haben (das hat jeder Blogger), trifft aber fürs Berufliche nicht zu. Und ich werd mich hüten, das zu ändern. Also nicht enttäuscht sein, wenn hier nichts grossartig über mein Berufsleben stehen wird.

Bye Bye Glotze

9/8/2006 | Roman

Wir werfen unsere Glotze aus der Wohnung. Hochoffiziell. Das Kabel haben wir bereits vor Ende letzten Monats gekappt, jetzt aber ist der “point of no return” definitiv durch, denn gestern Abend wurde er bei ricardo versteigert.

Nein wir sind nicht in Geldnot, noch werden wir Missionare auf den Fidschi-Inseln. Der Punkt ist eher, dass uns bewusst wurde, wieviel Zeit der Fernsehkonsum in Anspruch nimmt. Nichts gegen sinnfreie Freizeitgestaltung, das braucht der heutige Mensch. Es ist wie so oft lediglich eine Frage des Masses und das wurde von uns regelmässig überschritten.

Und auch wenn es polemisch klingen mag: Es ist ein neues Lebensgefühl. Sachen, die ich seit Monaten vor mich herschiebe, konnte ich plötzlich erledige. Weil ich plötzlich die Zeit dafür fand. Und endlich mal stürzte ich mich in meine bisher so vernachlässigte Musiksammlung und fand wieder Perlen meiner Jugend, die ich seit Jahren nicht mehr gehört habe. Und meine Diplomarbeit hat auch einen Schub erfahren, obwohl – unter uns – die Demotivation von Stunde zu Stunde grösser wird.

Anyway: Eine der besten Entscheidungen, die wir je getroffen haben. Dafür haben wir nun eine neue Quelle um auszuspannen: Einerseits eine neue Liege im Vorraum des Wohnzimmers zum relaxen und lesen und andererseits den Nintendo DS lite, ne Art neumodischen Gameboy.