Zeit II
21/5/2007 | Roman

Manchmal versucht man
Ereignisse zu vergessen.
Alles zu ignorieren.
Die Zeit die Wunden heilen zu lassen.
Was für ein Selbstbetrug.
Die Zeit vergeht.
Die Phasen zwischen den Erinnerungen werden länger und länger.
Weniger schmerzhaft jedoch nicht.
Das Leben ist zu kurz um zu vergessen.
It’s all about networking
20/5/2007 | Roman
Die gesamte letzte Woche habe ich in Vimeiro, Portugal an einer internen Schulung verbracht. Portugal am Meer tönt erholsamer als es ist, insgesamt wars eine verdammt anstrengende Woche: Toughes Programm den Tag durch und noch toughere Abende / Nächte.
Mein persönliches Highlight dieser Woche war die Gelegenheit, koole Leute aus halb Europa kennen zu lernen. Das hat diese Woche zu etwas ganz besonderem gemacht, daher an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön nach Stuttgart, München, Rotterdam, Amsterdam, Luxenburg, Porto und last but not least an meine zwei wunderbaren Kolleginnen Katja und Beatrice aus Zürich!
Wir sind schon drauf und dran, ein Wiedersehen zu planen, ich hoffe, das klappt bald. Solange einige Impressionen von der Aussicht des Hotels:
No Idea
17/5/2007 | Jeanine
Nun, seit einigen Tagen überleg ich mir, was ich denn mehr oder minder Interessantes hier ins Blog schreiben könnte. Fazit: keine Ahnung. Mein Tagesablauf ist in etwa so interessant wie der eines Bären im Januar. Nur darf der den ganzen Tag schlafen, ich leider nicht (können würd ichs bestimmt).
Kurz gesagt, ein 0815-Tag besteht bei mir momentan aus Aufstehen (wow), Lernen für die Lizprüfungen (tja), Mittagessen (immerhin), Lernen (schon wieder), Nachtessen vor dem TV (Highlight des Tages). Da kann ja nichts Interessantes dabei rauskommen?! (Diese Aussage trifft natürlich in keinster Weise auf die von mir zu lesende Literatur über publizistikwissenschaftlichen Themen zu, nur um allfälligen Fragen und Urteilen entgegenzuwirken. Hochinteressant, zutiefst fesselnd, aber trotz allem nicht wirklich veröffentlichungstauglich für ein Blog.)
Tja, falls trotzdem mal etwas Interessantes passiert, lass ichs euch natürlich wissen…
Sonntags ‘ne Zeitung
6/5/2007 | Roman
Sonntag früh und ich bin schon verwirrt. Aber der Reihe nach: Wir haben die Sonntagszeitung seit einiger Zeit abonniert. Sonntags eine Zeitung beim Frühstück zu lesen ist eben doch eine gewisse Büenzli-Lebensqualität.
Dementsprechend war es ein halber GAU, als letzte Woche keine kam. Die freundliche Dame am Telephon erklärte, dass unser Abo abgelaufen sei (ich dachte man kriegt 2 Wochen vorher einen Anruf um Verlängerung.. ) und daher gabs keine. Aber kein Problem, Abo wurde verlängert und die Sonntagszeitung wurde halt mal am Bahnhofskiosk gekauft.
Und heute früh ging ich voller Vorfreude an den Briefkasten und tatsächlich war eine Zeitung drin: Die NZZ am Sonntag. Jetzt bin ich verwirrt: Schliesst die Sales Abteilung des Tagi-Verlags NZZ Abos ab? Wird beides vom gleichen Verträger gebracht und hatte der gestern zu lange gezecht? Fragen über Fragen..
Weg damit! 3 goldene Regeln zum Sammeln
25/3/2007 | Roman
So, lange nichts mehr geschrieben. Irgendwie war die Woche zu voll, um sich Zeit zu nehmen, einen Beitrag zu verfassen. Aber einige Bilder von unseren Ferien in Samnaun werden im Kürze hier auftauchen. Nur kurz: 7 Tage Sonne, jeden Tag 5 Gänge in einem 17 Gault Millau Punkte Restaurant und perfekter Schnee. Was will man mehr.
Aber heute möchte ich auf einen anderen Punkt kommen: Gestern war ich als Zügelhelfer unterwegs und musste mal wieder feststellen, wie irrational manche Menschen Zeug sammeln. Man bewahrt sein 20jähriges Spielzeug auf, Möbel aus der Jugend und zig dutzend andere “Andenken” der Vergangenheit mit der Hoffnung, dass man sie irgendwann mal in ferner Zukunft vielleicht mal brauchen könnte oder froh darum sei. Das ist Bullshit.
Niemand wird Möbel, die 20 Jahre im Keller eingelagert wurden, jemals wieder in eine Wohnung stellen. Und niemand gibt 20jähriges Spielzeug an Nichten oder Neffen weiter. Aber trotzdem stopft man sich alle Ecken des Kellers und Estrichs voll und zügelt es von Wohnung zu Wohnung.
Dabei wäre es relativ einfach, das ganze in Schach zu halten. 3 goldene Regeln zum Sammeln:
- Was kaputt ist, gehört sofort repariert und wieder in Betrieb genommen oder weggeworfen. Es macht keinen Sinn, etwas kaputt zu verstauen.
- Alle Gebrauchsgegenstände (Möbel, Küchenutensilien, Campingsachen, Solarien etc.), die nicht mindestens 1 mal im Jahr gebraucht werden, gehören weg. Im Gebrauchsfall werden sie neu gekauft oder ausgeliehen.
- Erinnerungsstücke sind wunderbar, aber gehören aussortiert. Zur Erinnerung an die Zeichenkunst der Grundschule reichen 4 Bilder, nicht 40. Auch Notizen und Schreibhefte der Schul- / Studienzeit wird nie wieder jemand anschauen. Bei Souvenirs: Am besten behält man seine Top10, der Rest wird sowieso kaum beachtet.
Mit “weg” mein ich damit nicht umbedingt das wegwerfen. Vieles kann man auch auf realen oder virtuellen (z.B. eBay, ricardo) Wegen verramschen oder dem Brockenhaus überlassen. Dies ist nicht nur ökonomisch interessanter wie das langsame Verrotten- und Zerfallenlassen im Kellerabteil, sondern auch viel ökologischer und gar sozialer.
Ach ja noch was: Kauft Alu-Möbel. Eure Zügelhelfer werden es euch danken (vorallem wenn ihr im 4. Stock ohne Aufzug wohnt..).
Faul
7/1/2007 | Roman
Es ist schon erstaunlich: Wenn man die meiste Zeit einfach zu Hause faul am rumhängen ist, dann fallen einem einfach weniger Themen ein, um zu bloggen. Ich mein, ich kann kaum über meine Couch erzählen oder irgendwelche sinnbefreite Games oder Bücher.
Aber jetzt erwacht die Schweiz ja langsam wieder vom “Neujahrs-Brüggli” und dann wird wieder durchgestartet. Versprochen.
CSI: Zurich
2/12/2006 | Roman
CSI ist ja kool, auch wenn’s von Jerry Bruckheimer produziert wird. Aber irgendwie siehts im Fernsehen viel kooler aus, wenn sie Fingerabdrücke und sonstige Spuren aufnehmen, wie wenns in der eigenen Wohnung ist. Vorallem ist es im Fernsehen immer Tagsüber und nicht Nachts nach dem Weihnachstessen der Firma.
Horatio in Zürich statt in Miami wär jetzt nicht schlecht, aktuell scheint Zürich von einer Welle von Touristen aus dem Ostblock überrannt zu werden. Hey, nicht gegen Touristen, aber bitte: Das nächste Mal nehmt als Andenken eine kitschige Schweizerkreuz-Kravatte aus dem Heimatwerk nach Bulgarien oder Rumänien heim und nicht unsere Notebooks, unseren Schmuck und unsere DVD-Sammlung.
Vom Regen in die Traufe
28/11/2006 | Jeanine
So, ich hab jetzt genau seit 4 Wochen und 2 Tagen Kopfschmerzen. Das sind 30 Tage und viel zu viele Stunden. Zuerst dacht ich ja, es sei wegen den Augen. Es schmerzt nämlich meistens hinter den Augen. Also nichts wie meine Brille anziehen und warten, dass es bessert. Das hats auch ein wenig, zugegeben. Natürlich werden jetzt alle sagen, warum nimmst du denn nicht Medikamente und/oder gehst zum Arzt? Nun, einfach so ![]()
Seit gestern ists allerdings viel besser geworden, das sollte mich ja eigentlich freuen. Dafür läuft jetzt meine Nase und sämtliche ekligen Inhalte meiner Stirnhöhlen befinden sich auf dem Weg abwärts. Ich glaub, ich geh morgen mal in ne Apotheke…




