Bildschirm-Kosmetik
11/11/2007 | Roman
Jamie Foxx hat in Collateral - übrigens ein Meisterwerk von Michael Mann – in seinem Taxi eine Postkarte hinter seine Sonnenblende geklemmt, um während der Arbeit zwischenzeitlich in Gedanken an den Ort des Motivs zu entschweifen, zu träumen.
Ich bin kein Taxifahrer, dementsprechend fehlt mir die Sonnenblende. Aber für etwas gibt’s ja Bildschirmhintergründe. Nicht einmal primär dafür, um Reisen in Gedanken zu tätigen, sondern eher um den Augen und dem Gehirn eine kurze Pause zu gönnen.
Seiten mit Bildschirmhintergründen gibt’s wie Sand am Meer. Aber letzthin bin ich auf eine gestossen, die wirklich Wert ist, erwähnt zu werden. Eine kleine, aber feine Kollektion mit phantastischen Aufnahmen: Socksoff.co.uk
Foto-Shooting
1/11/2007 | Roman
So, geschafft: Mein erstes Foto-Shooting für’s Geschäft ist durch. Tönt spannend, war es auch. Es ist zwar “nur” ein Artikel über das letztes Projekt an dem ich mitgearbeitet habe. Und auch “nur” für unser internes Heft…
Die Faszination für mich war jedoch, der Arbeit der Fotografin zu zuschauen.. arrangieren.. Licht ausrichten.. nochmals arrangieren.. fotografieren.. arrangieren.. fotografieren in Serie.. und wieder Licht ausrichten..
Ich bin ja mal auf das Resultat gespannt.
Goodbye
18/6/2007 | Jeanine
Nein, ich wandere nicht aus, nur keine falschen Hoffnungen
Das Goodbye bezieht sich auf meinen Teilzeitjob im Financial Accounting einer Schweizer Grossbank. Nach 1.5 Jahren hatte ich vor einer Woche meinen letzten Arbeitstag dort. Es war wirklich eine super Zeit, ich kann beim besten Willen keinen Studenten verstehn, der neben dem Studium nicht irgendetwas arbeitet (möchte hier jedoch keine Diskussion über das “faule, nicht arbeitende Studentenpack” beginnen)
Per sofort bin ich nämlich auch nur noch Studentin, genauer Studentin in der Liz-Vorbereitungs-Phase. Denn Mitte August bis Mitte Oktober finden die Prüfungen statt und da will doch noch ein wenig gelernt sein. Aber irgendwie ist das Lernen anstrengender wie Arbeiten; empfinde ich jedenfalls momentan so… Aber das Ende ist ja in Sicht; freue mich schon auf meinen Goodbye II Beitrag!
It’s all about networking
20/5/2007 | Roman
Die gesamte letzte Woche habe ich in Vimeiro, Portugal an einer internen Schulung verbracht. Portugal am Meer tönt erholsamer als es ist, insgesamt wars eine verdammt anstrengende Woche: Toughes Programm den Tag durch und noch toughere Abende / Nächte.
Mein persönliches Highlight dieser Woche war die Gelegenheit, koole Leute aus halb Europa kennen zu lernen. Das hat diese Woche zu etwas ganz besonderem gemacht, daher an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön nach Stuttgart, München, Rotterdam, Amsterdam, Luxenburg, Porto und last but not least an meine zwei wunderbaren Kolleginnen Katja und Beatrice aus Zürich!
Wir sind schon drauf und dran, ein Wiedersehen zu planen, ich hoffe, das klappt bald. Solange einige Impressionen von der Aussicht des Hotels:
Informationsverbreitung
3/9/2006 | Roman
Es ist schon erstaunlich, welche Wege Informationen nehmen können. Ich habe hier den Namen meines Arbeitgebers bisher nicht genannt, aber anscheinend ist es Common Knowledge. So war ich sehr verwundert, als ich die letzten zwei Kommentare im Blog gelesen habe, da ich keine Ahnung habe, wie diese zu der Information gekommen sind.
Ich bin ja niemandem Böse, dass er irgendwas gesagt hat. Es war ja auch nie als Geheimnis gedacht, wo ich arbeite, im Gegenteil. Ich bin stolz, bei einem solch renommierten und erfolgreichen Unternehmen mitarbeiten zu können. Es ist rein die akademische Neugier, welche Wege die Information genommen hat. Vielleicht ist jemand so frei und äussert sich in den Kommentaren dazu?
Aber da es eh raus ist, kann ich diesmal das Ganze proaktiv kommunizieren. Ich arbeite tatsächlich bei der PricewaterhouseCoopers Zürich, im Bereich Wirtschaftsberatung. Kurz am Rande: Das w in PwC wird absichtlich klein geschrieben. Heisst ja auch PricewaterhouseCoopers und nicht PriceWaterhouseCoopers.
Job v2.0
1/9/2006 | Roman
Heute hat für mich selbst ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Jaja, ich weiss, tönt kitschig. Aber so spontan ist mir keine bessere Formulierung eingefallen. Aber zum Thema: Heute war mein erster Arbeitstag ex-post Studium. Und das bringt durchaus eine Summe von Veränderungen in ein Leben: Vom KMU zum Global Player, von Teilzeit auf Vollzeit, von Jeans zum Anzug. Spannende Zeit, bin hochmotiviert.
Wenn wir schon beim Thema sind: Ich mag zwar im Privaten eine leicht exhibitionistische Ader haben (das hat jeder Blogger), trifft aber fürs Berufliche nicht zu. Und ich werd mich hüten, das zu ändern. Also nicht enttäuscht sein, wenn hier nichts grossartig über mein Berufsleben stehen wird.
Post-moderner Arbeitsmarkt
9/8/2006 | Roman
London war ja schon immer ein Vorreiter von Trends am Arbeitsmarkt. Die e-Mail hat ja schon einen grossen Teil des Briefverkehrs ersetzt, neuerdings werden aber auch SMS zur Kündigung verwendet:
Entlassung per SMS
(London) In Grossbritannien ist eine Verkäuferin per SMS entlassen worden. Die 21-jährige Katy Tanner aus Cardiff bekam die Textnachricht aufs Handy geschickt, während sie krank zu Hause war, wie die Tageszeitung «The Times» berichtete. Der zuständige Filialleiter der Textil-Einzelhandelskette Blue Banana schrieb: «Wir haben deine Verkaufszahlen überprüft. Sie sind nicht so hoch, wie sie sein müssten. Deshalb werden wir deine Dienste nicht mehr in Anspruch nehmen. Danke für die Zeit, die du bei uns warst.»
Das Unternehmen verteidigte die ungewöhnliche Entlassungsmethode. «Wir sind ein junges Unternehmen, unsere Angestellten sind alle ein Teil der Jugendkultur, die SMS als wesentliches Mittel zur Kommunikation verwendet», rechtfertigte sich Konzernchef Ian Besbie. Der Angestellten hätten «die Enttäuschung und die Kosten erspart werden sollen, nur zur Arbeit zu kommen, um dann gekündigt zu werden».
Hey, nichts gegen den Einsatz moderner Kommunikationsmittel, aber bei solchen Mitteilungen gebietet es doch der Anstand, ein Gespräch unter Vier Augen zu suchen.
Bye Bye IEW
24/6/2006 | Roman
Gestern hatte ich meinen letzten Tag am IEW. War eine schöne – anstrengende und herausfordernde – Zeit, aber jetzt freue ich mich auf Neues. Lustig ist ja, dass mich das IEW irgendwie auch geprägt hat. Vorher fand ich Mikroökonomik zwar auch davor schon “ok”, aber wirklich gepackt hat’s mich erst, seit ich das jeden zweiten Tag selber erlebte..




