Frage 5/100

21/10/2008 | Jeanine

Folgende Frage können halt nur Zürcher und solche, die hier sonst so Tram fahren, verstehen. Warum baut man neue Cobra-Tram (sicher für viel Geld), damit diese dann viel lauter sind wie die herkömmlichen?

Frage 4/100

20/10/2008 | Jeanine

Warum sind eigentlich alle gestreiften Krawatten von rechts oben nach links unten gestreift und nie von links oben nach rechts unten?

Frage 3/100

19/10/2008 | Roman

Wird in 12 Monaten noch irgendjemand über die Finanzkrise reden oder wird sie dann bereits vergessen sein (wie das Dot-Com Bubble)?

Frage 2/100

18/10/2008 | Roman

Warum gibt’s in der Schweiz kaum ein Restaurant, dass gratis Re-Fill für Soft-Drinks anbietet? (insbesondere, da die Soft-Drinks Preise um ein vielfaches höher sind wie im Ausland..)

Frage 1/100

17/10/2008 | Roman

Natürlich gibt es mehr als genug Vegetarier und Veganer, die den Geschmack von Fleisch nicht mögen. Nichtsdestotrotz gibt es noch eine viel grössere Anzahl an Vegetariern, die angeben, dass sie aus Liebe oder Respekt zu den Tieren auf den Fleischkonsum verzichten würden.

Nun, wenn dem aber so wäre, warum essen dann die Vegetarier den Tieren das ganze Futter weg?

Aktion: 100 Fragen

17/10/2008 | Roman

Ich weiss, das Blog wird vernachlässigt. Es liegt nicht einmal daran, dass ich aktuell viel zu viel arbeite. Es liegt mehr daran, dass es schwierig geworden ist, etwas zu schreiben. Denn über die Arbeit und all die spannenden Sachen, die ich dabei erlebe, darf und kann ich nicht schreiben. So spannend das Ganze auch wäre.

Aber ich möcht mich nicht damit zufrieden geben, dass hier tote Hose sein sollte. Darum gibt’s ab Heute die Aktion “100 Fragen“. 1 Frage pro Tag. (Für die nicht so schnellen Kopfrechner: Die Aktion geht 100 Tage lang.) Mal schauen, was dabei zusammenkommt

Öffentlicher “Verkehr”

9/10/2008 | Roman

Public Transportation hat einen Nachteil: Während der Fahrt ist man in einem öffentlichen Raum und damit automatisch – wenigstens für die Dauer der Fahrt – am Leben der anderen Passagiere mitbeteiligt. Da ist man mitunter direkt in Ehestreite involviert, wichtige Transaktionen und Anweisungen werden durch irgendwelche noch wichtigeren Personen per Telefon an die Assistenten weitergegeben und die Geliebte wird bezirzt.

Business as usual. Aber die neuen Technologien haben das ganze noch weiter gewandelt. Da wird neuerdings vermehrt gerade in der ersten Klasse mit UMTS im Internet gesurft. Was fürs Arbeiten durchaus angenehm und sinnvoll scheint, ist durchaus unangenehm, wenn’s zu privat wird. Auch die Displays der Notebooks werden von Jahr zu Jahr besser. Früher war man ja froh, wenn man selbst im Zug erkennen konnte, was auf dem Bildschirm stand. Heute sieht das der halbe Zug. Aber das haben einige Leute anscheinend noch nicht mitbekommen.

Nun gut, ich habe einige Male schon wichtige buchhalterische Zahlen auf den Bildschirmen der Mitpassagiere gesehen. So weit so gut, wäre ich Journalist und würde mich dafür interessieren. Glücklicherweise habe ich an meinem Notebook stehts einen Blickschutz installiert. Aber ich schweife ab..

Worüber ich eigentlich nach dieser endlos scheinenden Einleitung schreiben wollte: WTF schaute sich heute dieser fette hässliche Kerl im Zug im Abteil neben mir Hardcore-Pornos an? Ich mein ich find’s ecklig genug mir vorzustellen, wie dieser Kerl das zu Hause macht. Aber wie er heute im Zug um acht Uhr in der Früh bereits halb sabbernd am Bildschirm hing, das war echt zu viel für meinen Magen…

Ein Hoch auf die Technologie von Heute!

Hau den Sämi

31/8/2008 | Roman

Es ist spannend, wie die Medien das Thema Schweizer Armee in den letzten Wochen behandeln. Der Fall Nef und die Kander haben eien Welle an kritischen Artikeln produziert, wobei spannenderweise so getan wird, als seien die Probleme erst in den letzten Wochen entstanden…

Natürlich ist die Armee 21 ein Desaster, aber dies nur deshalb, weil die Reform zu wenig weit ging und noch zu viel Armee 95 drin steckt. Und die hat ja bekanntlichermassen Sämi’s Vorgänger “Freude-herrscht”-Dölf verursacht. 

Das Hauptproblem der Schweizer Armee ist nicht ein baldiger Ex-Chef mit Strafanzeigen, sondern schlicht und ergreifend Langeweile. Die Mitglieder einer Milizarmee fordern nunmal, dass wenn sie schon dutzende von Diensttagen zu leisten haben, dass diese wenigstens halbwegs interessant und sinnvoll auszugestalten sind. Und genau dies ist nicht der Fall. 

“Warte zum Sekle und sekle zum Warte” (frei übersetzt: Warten bis zum rumrennen und rumrennen um nachher zu warten) ist ein alter Spruch im Militär, aber wenn ich mir meine Erfahrungen und die meiner Kollegen anschaue, dann ist es eher “Warte zum Warte”. Man wartet auf das Material, dass nicht da ist. Man wartet auf Transporte, die nicht kommen wollen. Man wartet auf Aufträge, weil keine da sind für den viel zu grossen Bestand an Männern. Man wartet auf Entscheidungen, die niemand treffen will. Etc. 

Wenn wir z.B. den Unfall auf der Kander betrachten, war genau dies der Fall: Die Soldaten sollten zur Euro 2008 eingesetzt sein, aber sogar das VBS gibt zu, dass von den zu diesem Anlass aufgebotenen 10′614 Angehörige der Armee maximal 6′833 eingesetzt wurden. Wenn man nun als Soldat weiss, wie unglaublich ineffizient die Armee mit Personalressourcen umgeht (“man hat’s ja”), weiss man, dass für den Auftrag problemlos auch 2000 Leute gereicht hätten. 

Aber unter diesen Umständen ist es doch nur verständlich, dass der Kompaniekommandant den sich langweilenden Truppen etwas Abwechslung – in Form einer Flussfahrt – bieten will. Dass diese heere Absicht mit Toten geendet hat, ist eine Tragödie. Aber Mitschuld an dem Desaster tragen meines Erachtens klar die Planer in den Stäben, die überhaupt dermassen zu viele Personen aufbieten. Und auch die Politiker, die sich erfolgreich gegen die massiv zu grossen Personenbestände wehren. 

Die Schweiz braucht keine Armee mit 120′000 Aktiven. Die Schweiz braucht auch keine Armee mit 80′000 Aktiven. 30′000 bis 60′000 Mann sind mehr als genug. Das Milizprinzip müsste man für diese Form der Armee nicht aufgeben, denn den Bestand kann man simpel kürzen, in dem man die Diensttage der Nicht-Offiziere zusammenstreicht. Das gäbe dann auch mehr Durchdiener und damit eine jüngere, motiviertere Truppe, die durchaus mit Übungen und Aufträgen ausgelastet werden könnte. 

Wenn entsprechend die Infrastruktur angepasst würde – sprich massiv verkleinert, dafür modernisiert – wäre man wieder auf dem Weg zur Einsatzfähigkeit, was ja aktuell nicht gegeben ist.

EDIT: Neben den bereits verlinkten Artikeln, möcht ich noch auf folgenden des Blick’s aufmerksam machen, der die Lage der Armee durchaus passend zusammenfasst: Unsere Schrott-Armee