Sightseeing
19/11/2004 | Roman
Heute gehen wir zwei und die zwei auserkorenen Trauzeugen auf Sightseeing-Tour.
Damit meinen wir nicht Aarau an sich (gut für Tom schon
), sondern die Location, wo wohl am 6. August das grosse Fressen stattfindet.
Zuviel möchte ich euch ja auch nicht verraten, aber es wird definitiv eine etwas Anderes. Etwas Neues.
R.I.P.
18/11/2004 | Roman
Heute vor 7 Monaten – am Sonntag dem 18.April 2005 um 12:00 – ist meine Mutter verstorben. Ich weiss, 7 Monate ist eine lange Zeit. Und ich dachte immer, dass ich spätestens nach einem halben Jahr den Schmerz des Verlustes endlich überwinden würde. Habe ich aber nicht. Im Gegenteil. Klar, man denkt nicht mehr jeden Tag daran, aber wenn es dann wieder so weit ist, dann reisst es einem den Boden unter den Füssen weg. Mit der Zeit weiss man aber, wie damit umgehen und es wird immer einfacher, sich wieder zu fangen, weiter zu gehen.
Ich denke in dieser Zeit oft an Menschen, welche momentan in derselben Situation sind wie ich vor 10 Monaten. Die Mutter einer guten Kollegin ist im Spital, ebenfalls der Vater eines Freundes. Beide Familien durchleben wohl eine sehr harte Zeit. Ich bete für euch.. das ist das einzige, was in solchen Situationen noch bleibt..
Ich für mich habe einen ganz speziellen Weg gefunden, wie ich mit der Trauer umgehe. Ich höre Musik. Musik von Menschen, welche ähnliche Situationen erlebt haben. Dazu gibts mehrere Songs, einen davon möcht ich euch jetzt gerade vorstellen:
Und zwar ist es Thinking about forever von P.O.D.. Die Mutter des Sängers ist ebenfalls an Krebs verstorben.
Time goes by and God knows I try to carry on with life
Decide not to hide feelings inside, even though they hurt
Sometimes, I forget to remember you
It´s easy to look away the pains, don’t want to believe it´s through
But I stay strong, you taught me how to move on in this world
I married my sweetheart, even got a little baby girl
I wish you could see her, I swear the looks just like you
If you can hear me, show me a sign, please send her a butterfly or two
Chorus:
I´m thinking about forever(missing you)
I know you´re so much better(we made it through)
Now I know what it means to live for someone else
To give up yourself
Things have changed, at times it gets kind of strange
Your love remains the same
Now I can share you with my baby
So that she can understand
Chorus
Ending Chorus:
I´m thinking about forever(missing you )
I know you´re so much better (we made it through)
I´m thinking about forever(missing you)
I´m tripping on whatever (hearing you)
Copy / Paste
16/11/2004 | Roman
Jeder kennt das: Ihr habt die perfekte Idee für ein Outfit für eine Party. Stundenlang habt ihr mit nachdenken und shoppen verbracht, aber nun ist es perfekt. Und was seht ihr dann am Abend beim feiern? Genau: Jemand hatte dieselbe Idee..
Genau in der Situation stecken wir momentan. Für den nächsten Sommer hatten wir eine sehr innovative Idee bezüglich des Essens. Wir hatten das Arrangement beinahe schon gebucht und nun.. nun haben wir erfahren, dass ein befreundetes Paar, welches ebenfalls nächsten Sommer heiratet (2 Monate vor uns), eine sehr ähnliche Idee hatte. Völlig unabhängig voneinander kamen wir auf dieselbe Lösung. Doch nun stellt sich die Gretchenfrage: Was tun?
Wahrscheinlich werden wir unsere Idee trotz allen Umständen durchziehen. Aber nicht dass ihr am 6. August den Eindruck habt, wir seien billige Duplikate (Marke italienischer Touristenmarkt am Strand).
Jingle Bells
14/11/2004 | Roman
Wie ihr vielleicht beim letzten Gang durch den Manor oder die Ikea bemerkt habt, sind wir seit 3 Monaten schon in der Weihnachtszeit.
Nun, normalerweise bin ich der Typ Mensch, der frühestens am 20. Dezember in Weihnachtsstimmung kommt. Aber dieses Jahr ist dies anders. Jeanine und ich haben beschlossen, dass wir uns dieses Jahr nichts schenken werden und stattdessen das gesparte Geld besser investieren. Unsere Kirche (churchalive) unterstützt eine Geschenkaktion für die ehemaligen GUS-Staaten. Und zwar kann jeder Geschenke zusammenstellen, welche dann in den Osten verfrachtet und dort an die Bevölkerung verteilt werden.
Wir haben das Glück, dass wir in so einem wohlhabenden Land wie der Schweiz aufwachsen konnten. Für andere Menschen dieser Erde ist es keine Selbstverständlichkeit, dass sie an Weihnachten Geschenke bekommen. Daher ist es für uns eigentlich die grössere Freude, diesen Menschen eine kleine Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, wie für uns einen unnötigen Luxus zu kaufen. Wir konnten mit dem eingeplanten Geld immerhin 4 Päckchen zusammenstellen.
Falls wir euer Interesse geweckt haben: Mehr Infos zu der Aktion findet ihr unter folgendem Link:

www.weihnachtspaeckli.ch
In die Ferne schweifen?!
12/11/2004 | Jeanine
Wer kennt sie nicht, die schönen bunten Ferienkataloge. Jaja, überall kann man hin, ins ferne Asien, ins heisse Südafrika, auf das 0815-Honeymoon-Ziel Malediven, das überteuerte Hawaii und so weiter, die Auswahl ist beinahe grenzenlos. Vielleicht liegt ja eben genau hier das Problem
WOHIN SOLLS GEHN?
Entweder zu teuer, es ist Regenzeit oder aber Winter, zu weit weg, zu nah, zu touristisch, zu moskitogeplagt…
Scheint ja echt der schwierigste Teil des ganzen Unternehmens zu werden
Also Leute, Vorschläge her, über eure Erfahrungen berichten – wir sind schon gespannt welche Geheimtipps ihr so auf Lager habt
Exhibitionismus
11/11/2004 | Roman
Nein, ihr kriegt keine Nacktfotos zu sehen, umsonst gehofft. ![]()
Was aber neu ist: Wir haben eine Kategorie “Bilder” eingerichtet, wo wir u.a. sicher die Hochzeitsfotos, aber auch sonstige Bilder ablegen werden.
Unten kommt schon das Erste. Für alle, die schon vergessen haben, wie wir aussehen und für die fleissigen Blog-Leser aus anderen Ländern (ja von denen gibts genug
), damit auch die wissen, mit wem sie es eigentlich zu tun haben.
Das Bild ist ein Snapshot (also wundert euch nicht ab unseren komischen Frisuren
) entstanden Anfang Juli 2004.
Konventionen vs. Innovation
9/11/2004 | Roman
Wie ihr vielleicht bemerkt habt, bin ich nicht normal. Jeanine sowieso nicht. ![]()
Darum war auch von vornherein klar, dass unsere Hochzeit teilweise geltende Konventionen in Frage stellen wird. Zuerst dachten wir, es werde sicherlich ein schwieriges Unterfangen, unsere zahlreichen Ideen umzusetzen.
Nun das Gegenteil war der Fall:
- Der “Pfarrer” und die “Kirche” ist bereits reserviert
- Der Apero wird von Dani und Susanne organisiert
- In den nächsten zwei bis drei Wochen werden wir auch die Organisation des Abendessens abgeschlossen haben
Nun überraschenderweise haben die bisherigen Wochen gezeigt, dass alle unsere Erwartungen sogar noch übertroffen wurden. Nur so viel sei verraten: Es wird eine Hochzeit der Gegensätze: Wir versuchen, den schmalen Grat zwischen Konvention und Innovation zu beschreiten.
Time-Out
8/11/2004 | Roman
So liebe Blog-Leser. Wir sind wieder da! naja falls ihr überhaupt gemerkt habt, dass wir weg waren .. ![]()
Es ist ne lange Story (hier nachzulesen), aber in a nutshell hatte unser Provider ein Chaos mit seiner Buchhaltung, weshalb wir irrtümlicherweise vom Netz genommen wurden. Nun werden wir eben in naher Zukunft einen anderen Anbieter suchen müssen.

