Jeanine hat ja schon was zu diesem Thema geschrieben, nun will auch ich euch noch damit nerven.
Auch mir liegt sehr viel an diesem Thema, wenn auch aufgrund einer anderen Thematik. Weihnachten ist für sehr viele Menschen eine grosse Qual. Sie hassen diese Tage, da sie sich in ihrer Umgebung nicht mehr wohl fühlen. Das geht so weit, dass die Selbstmordraten an den Weihnachtstagen um ein vielfaches höher sind, als an normalen Tagen.
Nun, wieso sag ich das? Einfach um eure Weihnachtsstimmung zu dämpfen? Um euch das Fest mit Schuldgefühlen zu verderben? Nein, das ist nicht der Grund. Ich selber freue mich wie nie auf diese Tage und trotzdem sehe ich eine riesige Notwendigkeit: Denkt an eure Mitmenschen!
Ja ich weiss, dieser Spruch ist abgedroschen und doch ist er aktuell wie nie. Man nennt Weihnachten oft auch das “Fest der Liebe” und doch geht es den meisten Menschen nicht darum. Im Gegenteil. Dabei wäre es meistens so einfach. Oft ist ein Lächeln mehr wert als alle Reichtümer dieser Welt. Und ich bitte euch: Wenn ihr Jemanden in eurer Bekanntschaft und Verwandschaft kennt, der sich alleine und einsam fühlt, geht zu dieser Person. Verbringt mit ihm ein paar Stunden. Ich bin mir sicher, dass diese Person das mehr als zu würdigen weiss und so krass das jetzt klingen mag: Vielleicht rettet ihr dieser Person nicht nur das Fest, sondern sogar das Leben…
Wer auch nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt
(Zitat aus dem Talmund)
Ich weiss ja nicht, was ihr von Weihnachten haltet. Aber für mich ist es sowohl eine sehr schöne Zeit als auch eine Zeit wo ich mich frage, was eigentlich mit uns Menschen los ist. Echt, die schlagen sich in den Kaufhäusern beinahe die Köpfe ein, um an ihre Geschenke zu kommen!
Naja, für mich ist Weihnachten mehr als eine blosse Geldloswerderei, für mich ist das wichtige an diesen Tagen der Sinn dahinter. Und dieser Sinn – Gottes Angebot der Freiheit für uns – gilt für mich nicht bloss in dieser Zeit, sondern immer. Weihnachten das ganze Jahr, sozusagen
Nur ohne den Geschenkestress und die Blinke-Leuchte-Deko überall… zum Glück!
An dieser Stelle noch ein kleiner Text, der mich sehr angesprochen und berührt hat.
Da kommt Einer – und Du übersiehst ihn!
Da geht Einer auf Dich zu – und Du bist verschlossen!
Da tritt Einer bei Dir ein – und Du bist außer Haus!
Da will sich einer mitteilen- und Du schneidest ihm das Wort ab!
Da wartet Einer auf Dich – und Du zeigst ihm den Rücken!
Da fragt Einer um Hilfe – und Du verhärtest Dein Herz!
Da läst Einer ein Geschenk zurück – und Du vergräbst es!
Da hat Einer unendlich Zeit – und Du bist nie zu sprechen!
Da bringt Einer Ruhe – und Du bist zerstreut!
Da kommt Einer – und Du siehst nur Dich!
Solange Er immer noch kommt – kannst Du Dich ändern!
In diesem Sinne wünsch ich euch allen noch ne schöne Adventszeit und macht euch doch mal Gedanken darüber, was diese Festtage wirklich bedeuten.
Ein weiterer mittelgrosses Schritt in Richtung Traumhochzeit wurde gestern gelegt: Ich habe meinen Anzug gekauft!
Tom – mein Trauzeuge – kam dabei zwar an den Rande des Wahnsinnes, aber das gehört schliesslich dazu!
Gut, es ist eben mein Style, dass sobald ich mich in etwas verliebt habe, ich es haben will. Punkt. Ich geh nicht noch in 10 andere Geschäfte und schaue, ob es möglicherweise etwas noch perfekteres gibt.
Anyway, zuviel möcht ich euch zum Anzug ja nicht verraten, nur so viel: Er ist schlicht, aber nicht schwarz! Und dazu ist es ein Anzug von Canali.
Wie ihr ja wisst, bin ich ausgesprochener Musik-Fan. Und dies mit Herz und Seele. Bei mir hat sie nicht nur den Stellenwert von “Unterhaltung”, für mich ist sie ein Spiegel meiner Seele. Oft hilft sie mir auch, meine aktuelle Situation zu analysieren, mir meiner Gefühle klar zu werden und mich selber besser zu verstehen.
Momentan bin ich in einer recht stressigen Situation. Klar, an sich befinde ich mich in einer Lage, für die Milliarden von Menschen mich beneiden. Und ich bin dankbar dafür. Dankbar für so vieles. Und doch kommen ab und an Tage, an denen mir schlicht die Kraft fehlt, aufzustehen, weiter zu machen. Und heute ist mal wieder so ein Tag. Und mal wieder hat mir ein Song sehr geholfen und den will ich euch nun vorstellen:
aus aktuellen Grund wurden alle Lyrics entfernt.
Audioslave ist eigentlich meine Lieblingsband. Die Band besteht aus den ehemaligen Mitglieder von Rage against the Maschine und dem ehemaligen Sänger von Soundgarden. Wenn ihr ehrlichen Rock und noch ehrlichere Texte mögt, hört mal in ihr aktuelles Album Audioslave rein.

Das aktuell angeschnittene Thema hat anscheinend auch der Mediamarkt entdeckt (wer von denen liest hier mit?
), wie das angehängte Bild zeigt…

Ich war heute mal wieder in einem Buchladen. Ja ich weiss es ist Sonntag, aber ich wohn ja auch in Zürich und nicht in Niedergösgen (
). Anyway, wie hiess dort jedes zweite Buch? Ja ihr habts erraten: Feng Shui für Anfänger. Kochen mit Feng Shui. Besser leben mit Feng Shui. Feng Shui im Garten. Heilige Orte erschaffen mit Feng Shui (Ja das gibt es wirklich!! Hier klicken.). Und es fanden sich sogar die ersten Krimis zum Thema “Der Feng Shui Detektiv”..
Eigentlich lässt sich ja mit Feng Shui alles verkaufen. Es weiss zwar niemand, was Feng Shui an sich sein sollte, aber natürlich brauchts Jeder zum Glücklichsein. Ein wunder eigentlich, dass sich das ganze nicht mit dem eigentlich Top-Seller verbinden lässt: SEX!
Dabei hätte ich so viele Ideen! Wie “Feng Shui Liebesstellungen” oder “F****n sie sich Glücklich mit Feng Shui”. Oder vielleicht kommen ja bald die ersten Feng Shui Pornos raus?
Anyway, was ich damit eigentlich sagen wollte: Mir geht Feng Shui und der ganze Esoterik “finde dein energetisches Gleichgewicht” Saich grausam auf den Geist. Ich frage mich wirklich, ob den niemand merkt, dass es eine sinnlose Abzocke ist? Die Menschen untereinander und ihre Bedürfnisse sind zu verschieden, als dass es einen “10-Punkte-Plan” für ein glückliches Leben geben würde..
Anstatt dass sich die Leute auf die Verwirklichung ihrer langfristigen Ziele konzentrieren würden, will die breite Masse wohl einfach nur einen kurzfristig angehauchten Glücks-Flash durch das Umstellen ihrer Wohnzimmermöbel..
Angeregt durch Saras comment zu meinem zukünftigen Nachnamen, möchte ich doch gleich ein paar Gedanken reflektieren. Wie ihr ja alle wisst (oder spätestens jetzt erfahrt) heisst mein Zukünftiger Urnaut. Klar, in der heutigen Zeit könnte ich ja auch meinen Namen behalten – doch wer läuft schon gern ausserhalb des Kantons Solothurn mit dem Nachnamen Strub rum? (Allfällige Jokes zum Thema “Strub – scho no en struube Name” sollen hier nicht weiter erläutert werden-nur soviel: ich WEISS dass mein Nachname auch ein Adjektiv ist
)
Bleibt die zweite Möglichkeit, meinen Nachnamen an die Wurzeln meines Zukünftigen anzupassen und mich und Roman ab nächsten Sommer “Strubic” zu nennen. Auf diesem Wege ein Danke an Dani für diesen ultimativen Tipp
Ok, dritte Möglichkeit: Ich nenn mich ab August 2005 Urnaut. Zugegeben, ist die wahrscheinlichste Option – von sämtlichen verwirrenden Bindestrich-Schreibweisen mal abgesehen. Doch da fängt nun das Problem an.
Irgendwer: Und ihr Name bitte?
Ich: Urnaut
Irgendwer: bitte?
Ich (gaaanz geduldig, da solche Prozedere gewohnt): Urnaut
Irgendwer: wie schreibt man das?
Ich (nicht mehr ganz so geduldig): uu err enn aa uu tee
Irgendwer: ah, Ürnoo
Ich (zu genervt zum debattieren über mögliche Aussprachsweisen): ja, wie Ürnoo
Ihr seht mein Dilemma….
Urnaut? Ürnoo? Oder doch Strubic? Ich meine, Ürnoo würde immerhin wunderbar zu meinem französischen Jeanine passen (den ich übrigens auch dauernd buchstabieren muss), aber es ist und bleibt FRANZÖSISCH (der Leser begreife *g*).
Urnaut versteht zwar niemand das erste Mal, aber wenn mans mal raus hat ists gar nicht so schwer. Und es ist halt die “richtige” Ausspruchsweise für Romans Nachnamen. Und zu Strubic äussere ich mich jetzt nicht
Was meint ihr? Sara hat ihre Meinung ja schon gesagt. Steht also 1:0 für Ürnoo…
Nun wie ihr selber gemerkt habt nähern wir uns unaufhaltbar dem kürzesten Tag (21. Dezember) des Jahres. Ich weiss ja nicht, wie es euch geht, aber ich finde die Dunkelheit niederdrückend. Das nennt sich auch gerne Winterdepression und ich bin jedes Jahr ein neues Opfer der fehlenden Sonnenstrahlen.
Weniger Tageslicht würde an sich noch gehen, aber als ehemaliger Schaffhauser Bürger und aktueller Zürcher-Asylant seh ich ja nicht einmal etwas von der Sonne. Einzig ein fahles Grau des Nebels scheint durchs Fenster als wollte Gott uns damit seinen Sarkasmus demonstrieren: Schau her, ich hab Licht geschaffen, dass keines ist, ein Licht dass nicht erhellt, sondern die Welt düsterer macht, als sie ist.
Genau zu dieser Zeit liegt es an uns, etwas gegen diese Düsterheit zu tun. Gestern habe ich mir im Carrefour Kerzen gekauft, dazu steht nun eine Schale vollgefüllt mit “Spanische Nüssli” (=Erdnüsse), “Guetzli” (= Kekse) und Schoggichugle (=Schokolade) auf dem Tisch, direkt neben dem Adventskranz. Damit habe ich mir einen Gegenpol zur aktuellen Düsterheit geschaffen. Und damit versuch ich, in die Welt zu gehen und den Menschen zu zeigen, wie schön die aktuelle Zeit sein kann!
Helft mir doch mit, seit auch ihr ein Licht in dieser dunkeln Zeit für eure Mitmenschen! Ein kleines Lächeln kann oft sehr viel bewirken..