Nehmt euch doch einmal ein paar Momente Zeit und stellt euch folgendes vor…
Ihr habt vor 2 Wochen einen Brief bekommen in dem steht, dass ihr euer 8 Jahre altes Alfa-Flitzerchen vorführen gehen müsst. Das gute Brummi hat immerhin schon über 120’000 km aufm Buckel – oder besser gesagt auf den Rädern.
Heute kommt euch in den Sinn, dass ihr ja immer noch die Winterräder drauf habt und diese noch vor dem Wochenende wechseln solltet, da eine grössere Reise ansteht und dazu die Winterräder definitiv nicht mehr passend sind.
Ihr geht einen Wagenheber kaufen und hieft die Sommerräder aus dem Keller *keuch* auf den Parkplatz. Als ihr beginnt entdeckt ihr den originalen Wagenheber im Auto – kein Problem, jetzt werden erst mal Räder gewechselt.
Es ist heiss, doch das erste Rad ist immerhin schon sommertauglich. Beim zweiten schafft ihrs partout nicht, das Rad zu lösen – Flugrost sei Dank. So macht ihr euch mit 1 Sommer- und 3 Winterreifen auf den Weg zu einer Alfa-Garage um die Räder wechseln zu lassen.
Dort sagt man euch, dass ihr für den Reifenwechsel einen Termin abmachen müsst, da er keine Zeit habe. Ok, damit habt ihr eigentlich halbwegs gerechnet. Ihr fragt den Typen auch gleich was es kosten wird, das Auto vorführ-tauglich zu machen. Ihr kriegt einen minimalen Schock als euch ein Betrag von ca. 3’000 CHF genannt wird, wenns noch Dinge zu machen gibt, ist der Betrag natürlich gegen oben offen. Wieso so viel? Nun, nach 100’000 km muss so ein Riemen-Teil ausgewechselt werden (ich bin eine Frau, ich darf mich in meiner Auto-Fachwort-Unwissenheit sonnen
) und das ist halt jetzt soweit.
Ihr fangt an mit dem Gedanken zu spielen, statt für ein Auto mit einem Restwert von ca. 4’000 CHF ganze 3’000 CHF für einen Service hinzublättern, besser einen neuen Wagen zu kaufen und den Alten einzutauschen…
Falls ihr nicht der Typ seid der mit dem Neukauf-Gedanken zu spielen angefangen hätte, lest besser nicht weiter
Wir sind auf jeden Fall in die Emil Frey AG in Safenwil gedüst, wo meine Mutter arbeitet. Sie hat dann auch gleich einen Verkäufer auf uns angesetzt
Nee im Ernst, er hat sich mega Zeit für uns genommen, uns gefragt was wir suchen/wollen/brauchen und uns gewisse Autos empfohlen und von gewissen auch abgeraten hehe.
Wir schauten sämtliche in Frage kommenen Occasionen an. Er sagte uns so nebenbei, dass wir bei einem Kauf eines Neuwagens gewisse Konditionen hätten (Mami sei Dank), die wir aber bei Occasionen nicht haben könnten. So haben wir mal im Kopf ein wenig hin und her gerechnet und gemerkt, dass ein Neuwagen in etwa gleich teuer kommt – vor allem da man 3 Jahre Servicegarantie hat uvm.
So sind wir dann halt in den Neuwagenbereich gegangen. Und Tadaaaa, wir haben uns so ziemlich entschieden
Hier, das ist unser Brummi (zu 99.9% auf jeden Fall) – nur ist unseres schwarz und 5-türig.

Nur ein Name fehlt uns noch… Eigentlich haben Autos ja meistens Frauennamen, doch unser zukünftiges Auto ist irgendwie so “männlich” *g*
Irgendwelche Vorschläge?