Ja, über den grossen Teich werde auch ich fliegen, und zwar schon morgen! Nach ungefähr 15 Stunden sollte ich dann in Kanada ankommen. In diesem Sinne wünsche ich allen schöne Tage und bis in 2.5 Wochen
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Ja, über den grossen Teich werde auch ich fliegen, und zwar schon morgen! Nach ungefähr 15 Stunden sollte ich dann in Kanada ankommen. In diesem Sinne wünsche ich allen schöne Tage und bis in 2.5 Wochen
Unglaublich, es findet heute tatsächlich kein EM Fussballspiel statt. Nebst der Ratlosigkeit, was mit der Zeit nun anzufangen sei, merke ich doch eine gewisse Erleichterung. Einen Abend lang kein Spiel, kein Bier, keine Fanzone Zürich, keine Leute um mich rum, keine verlierenden Mannschaften, keine mehr oder minder feiernden und/oder rumpöbelnden Fans, keine hupenden Autos bis 3 Uhr morgens… schon fast langweilig
Aber ich muss schon sagen, mit dem guten Wetter ist auch die Euro-Begeisterung gekommen; auch wenn immer die Mannschaften verlieren, denen ich helfe (ich sag nur Holland). Das hat nun dazu geführt, dass im schlimmsten aller Fälle das Finale von der Türkei und Russland bestritten wird. Das wäre dann in etwa so interessant wie das Hintertupfinger Grümpelturnier. Aber vielleicht reissens die Deutschen und die Spanier doch noch raus, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt…
So, jetzt ist dieser Abend doch nicht ganz fussballfrei geblieben; und am Mittwoch gehts ja auch schon wieder weiter! In diesem Sinne “hopp Deutschland” und gute Nacht
So, ich bin mittlerweile gut angekommen. War ein recht eindrücklicher Tag gestern. Einerseits habe ich wieder ab der Dummheit der Leute am Flughafen gestaunt, andererseits waren bereits die ersten Eindrücke spannend.
Was mich immer wieder fasziniert, ist das Boarding am Gate. Ich hol mir ja meistens einen Kaffee oder eine Cola, hock mich hin und sehe zu, wie alle Leute gerne 45min in der Schlange anstehen, damit sie möglichst schnell im Flugzeug sind. Als ob sie da nicht genug Zeit verbringen würden…
Aber das ist nur ein Beispiel vieler Verrücktheiten im Flugverkehr. Ich lass’s aber damit bewenden. Nach der Ankunft gestern – Ortszeit 14:30, Schweizer Zeit 23:30 – sind wir natürlich unseren schönen Mietwagen holen und mal durch Downtown in Burbary gedüst, dort gegessen und am Abend das erste Pub unsicher gemacht. Erstaunlich: Strongbows, Kilkennys und andere englische Biere habens bis hierhin geschafft. Naja, nach den ersten 2 Grossen (was jeweils 0.675l sind) gings dann endlich ins Bett. Ortszeit 23:45, Schweizer Zeit 08:45. Tapfer durchgehalten, aber hat sich gelohnt. Hab jetzt 8h durchgeschlafen und bisher keine Anzeichen eines Jetlags.
Die ersten Fotos werd ich mal noch das Weekend hier hochladen, wenn ich denn dazu komme..
Die Schweiz ist also absolut verdient aus der Euro2008 ausgeschieden.Na dann kann ich ja umso beruhigter nach Kanada.
So, ich weiss, ich bin ein schlechter Blogger. Da hab ich Ferien und eigentlich mehr als genug Zeit – wobei erstaunlicherweise Nichtstun erstaunlich viel Zeit benötigt – und blogge kaum. Aber vielleicht ein kleines Statusupdate, bevor ich morgen in den Flieger nach Kanada steige.
Aber von Vorne: Wir waren zuerst einmal am Gardasee. Da’s für Jeanine ja Lernferien waren, musste ich mir natürlich die Zeit vertreiben! Und da ich noch – geistig zumindest – zu jung fürs golfen bin, musste es halt was anderes sein: Tennis
Hab grad nen Kurs gebucht und die restliche Zeit hab ich mit Sightseeing von Limone und Riva verbracht. Es lässt’s sich durchaus aushalten. Für Nachmacher, hier die Hotel- und Tennisschulempfehlung: Pineta Campi. Bilder findet ihr natürlich im Foto-Album.
Und kaum wieder zurück, ging’s für mich ab an den Nürburgring. Zu Rock am Ring. Es sei vorneweg gesagt: Riiiiiieeessig. Einen ausführlichen Bericht dazu findet ihr im Parkrocker: Ring vs. Park – Der Versuch eines Vergleichs. Für die Lesefaulen, die Zusammenfassung: Zu Gross, zu Voll, aber trotzdem sehr geil. Muss man einmal im Leben als Rock-Festival-Fan gesehen haben. Ich werd aber in Zukunft lieber kleinere Festivals bevorzugen, z.B. das Gurten in Bern.
Wobei, dieses Jahr war’s gar nicht so schlecht, denn durch meine Kanada-Ferien verpass ich nicht nur den Grossteil der Euro2008, sondern halt auch die meisten Festivals. Auch das Gurten. Schade, aber wir werden sicher sehr viel Freude an der Stampede in Calgary haben. Morgen geht’s um 9:20 ab in den Flieger über Frankfurt nach Vancouver, ich freu mich wie – Achtung Patrizio, dein Lieblingsvergleich – ein Schnitzel. Und da bleib ich mal bis zum 12. Juli.
Und ich versuch auch, wenigstens in Übersee ein besserer Blogger zu sein und ab und an etwas aus einem Internetkaffee oder aus einem offenen WLAN hören lassen. Bilder wird’s natürlich auch reichlich geben.
So, jetzt aber genug des Updates, muss noch fertig packen und das Spiel der Schweizer weiterschauen *daumendrück*.
Nachdem ich nun einige Tage Ferien habe, hab ich mich – nach anfänglicher Startfaulheit – heute endlich mal wieder mit dem Fahrrad auf den Weg gemacht.
Die Route war schnell im Velo-Handbuch des Kt. Zürich gefunden und schnell auswendig gelernt und auf gings. Und die ersten 5km war alles kein Problem, aber da fings dann schon an.. man fährt an eine T-Kreuzung und je ein Schild mit der Routenanweisung das Links und ein anderes nach Rechts. Je nachdem ob man die entsprechende Route von A nach B oder von B nach A fahren will. Als Ortskundiger ja kein Problem, aber der braucht so oder so keine Schilder, ich hingegen stand da wie ein Esel am Berg.
Das Gute daran: Ich hab richtig geraten. Wenigstens die ersten 3 mal. Und dann fing die Odyssee an. Zum Glück habe ich einige wenige Brocken Schweizer Geographie aus der Oberstufe in die Gegenwart gerettet und wusste 10km vor Kaiserstuhl, dass Würenlos nicht gerade auf dem Weg dahin lag. Also improvisieren: Mal Richtung Brugg fahren und irgendwann die Abzweigung nach Baden suchen. Wenns denn wenigstens beschildert gewesen wäre… also folgt meinereiner den Wanderweg-Schildern, für etwas hat man ja ein Geländetaugliches und -erprobtes Bike. Bis dann auch diese Schilder sich in Luft aufgelöst haben..
Nun gut, durch viele Zufälle und einer guten Nase bin ich endlich in Baden angekommen. Und da fings wieder mit diesen tükisch beschilderten T-Kreuzungen an. Wenn dann so eine T-Kreuzung auch noch ein Schnittpunkt mehrerer nationaler und auch regionaler Routen ist, dann sieht der grösste Hobby-Navigator vor lauter Schildern den Weg nicht mehr. Sprich: Glück oder Extrakilometer heisst die Devise.
Trotz allem war es ein gelungener Ausflug. Zwar mit übersäuerten Oberschenkeln – dank Extrakilometern – aber trotzdem ereignis- und erkenntnisreich: Man hat Millionen in die Velowege gesteckt, aber an manchen Orten war’s zuviel des Guten – sprich Schildern – und an noch mehr zu wenig. Und wenn wir schon dabei sind: Wer kam eigentlich auf die grandiose Idee, Bremshügel auf Velowegen zu bauen? Gesehen zwischen Baden und Würenlos..
Todesfälle haben etwas seltsames. Man ist betrübt auf der einen Seite aufgrund des Verlustes, den das Ereignis ins Leben reisst. Andererseits fühlt man sich lebendiger denn je. Schlagartig wird einem klar, dass das Leben eben nicht planbar ist, dass man keine Garantie hat, dass die aufgeschobenen Sachen eben nicht doch aufgehoben sind.
Ich habe nicht zuviel Dead Poets Society gesehen, aber das Motto “Carpe Diemfurniture Bulgaria“hat durchaus etwas sinnvolles. Und damit mein ich nicht unbeding das gegenseitige Vorlesen von Gedichten alter Meister. Das Leben ist schlichtwegs zu kurz, um Chancen zu verpassen, um sein Glück zu suchen, anstatt zu finden.
Das bedeutet nicht, dass man keine Pläne für die Zukunft schmieden sollte, dass man von dem Hand in den Sack lebt. Analog zum Spruch “Think Global, Act Locally” sollte man das Eine tun, das Andere nicht lassen. Macht Pläne für die Zukunft, aber vergesst die Gegenwart nicht. Zahlt eure Altersvorsorge ein, aber verwirklicht eure Träume heute.
Life is what happens to you while you’re busy making other plans. – John Lennon
Ich bin manchmal schon erstaunt, wie wenig Allgemeinbildung viele Menschen besitzen. Es mag arrogant tönen und vielleicht sogar so gemeint sein, aber ich erwarte tatsächlich, dass Jedermann und Jedefrau (politically correct, right?) wenigstens einige Grundlagen der Natur- und Geisteswissenschaften aus der Schule in das Alltagsleben rettet.
Aber anscheinend kann man heute sogar ein Schild malen und an einer Demonstration seine Verweigerung gegen geschichtliches Allgemeinwissen zur Schau stellen:
Grausam. Zur Erinnerung an alle Geschichtsunterrichtsschwänzer:
Die XI. Olympischen Sommerspiele wurden vom 1. bis 16. August 1936 in Berlin ausgetragen. (..) Neben der sportlichen Bedeutung zeichneten sich die Spiele 1936 besonders dadurch aus, dass die regierenden Nationalsozialisten sie erfolgreich als Propagandaforum missbrauchten, um das NS-Regime im Ausland positiv darzustellen. Quelle: Wikipedia