Datenspur

27/1/2008 | Roman

Natürlich sind Verschwörungstheorien immer etwas schönes, insbesondere Informatiker sind von diesem Virus infiziert. Trotzdem: Man sollte sich bewusst entscheiden, wem man welche Informationen überlassen will. Denn im Informationszeitalter sind diese beinahe grenzenlos mobil und verknüpfbar.

Das ist zwar toll für vielerlei Dienstleistungen und viele Erkenntnisse der modernen Wissenschaft wären ohne dies auch nicht möglich.  Aber ein Missbrauchspotential ist definitiv vorhanden. So lange dies niemand ausnützt, ist alles in bester Ordnung. Aber Garantien gibt es keine.

Vielleicht klickt ihr euch mal durch diese Animation. Ich persönlich halte sie für sehr gut gemacht, sie vermittelt ein relativ objektives Bild der Datenspuren, die man heutzutage als Erwachsener in der Gesellschaft hinterlässt.

Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer. Im Konzert der Nationen! Am Tunnelende ist das Licht! Der Tunnel als Symbol des Aufbrauchs. Verharren Sie nicht! Gehen Sie weiter! Einen Ast hierfür für unseren Ex-Bundesrat!

Also ich weiss ja nicht, wie es euch geht. Aber ich hab einen neuen Liebling auf Youtube :D

Spass am Computer

20/1/2008 | Roman

Der Mac ist gerade in aller Munde, vorallem wegen Ihrem MacBook Air, dass sie vor einigen Tagen vorgestellt hat. Viel interessanter ist jedoch eine Studie von ChangeWave:

Mac Zufriedenheit

Die Zahlen sollte man vielleicht nicht wortwörtlich nennen. Aber der Trend ist klar erkennbar.

Danke an die Zwerge…

17/1/2008 | Jeanine

Wie jeden morgen, hab ich auch heute wieder im Tram meine News – Gratiszeitung gelesen… Und da ist mir doch folgende Meldung aufgefallen – klein und unscheinbar in der Rubrik Schweiz auf Seite 6 abgedruckt:

Statistik-Amt erhält alle Telefonnummern

Die Telekomm-Anbieter müssen dem Bundesamt für Statistik alle Telefonkunden angeben, auch jene, die nicht im Telefonbuch eingetragen sind. Das beschloss der Bundesrat, um dem Amt ein neues Stichprobenregister zu ermöglichen.

 Ich find das ja echt die Höhe! Dass sich Telefonverkäufer einen Dreck drum kümmern, ob man angerufen werden will (woher haben die eigentlich meine Natel-Nr???), ist ja nichts neues. Aber das? Ich will doch keine Anrufe von Leuten, die mich über meine Lebensgewohnheiten, mein Einkommen, mein Wasweissichnichtalles ausfragen?! Und ich will auch nicht, dass irgendjemand weiss, wie viele und welche Telefonnummern ich habe. Aus einem Grund hab ich meine Natel-Nr. ja nirgends eingetragen. Einzige Hoffnung bleibt, dass nur Festnetznummern transferiert werden…

Beschnittenes Mitmach-Netz

15/1/2008 | Roman

NZZ Online ist durchaus eine ernst zunehmende News-Plattform. Und seit dem letzten Relaunch ist es auch möglich, jeden Artikel zu kommentieren. Sprich: Das, was gemeinhin heute unter Web2.0 verstanden wird. User-generated Content um das Schlagwort dazu zu bringen, oder auf gut Deutsch: Mitmach-Netz.

Anscheinend scheint man aber durchaus selektiv zu sein, was “erwünschte” und “unerwünschte” Kommentare auf der Webseite sind. Sprich: Was nicht gefällt, wird entfernt.

Das aktuelle Beispiel ist die Umstellung der einsthin sehr beliebten Finanz-Plattform FinFox der NZZ. Diese wurde auf Ende Jahr abgeschaltet und durch eine weniger umfangreiche und meines Erachtens klar schlechtere Lösung ersetzt: NZZ-Finance (NZZ Ankündigung dazu). So fehlt eine Portfolio-Funktion, lediglich eine Watchlist von Kursen steht zur Verfügung. Aber das nur nebenbei.

Jetzt führte diese Umstellung dazu, dass Dutzende und Aberdutzende von Kommentare von enttäuschten Benutzern in eben oben verlinkter Ankündigung abgesetzt wurden, die ihren Missmut freien Lauf liessen. Die Kritik jedoch war anscheinend zu viel für die NZZ, denn – wie man sehen kann – ist der Kommentarzähler aktuell auf dem Stand 0.

Schade. Aber das ist eben die Kehrseite des Mitmach-Netzes: Es lässt sich schwerer kontrollieren..

Fun / Work Balance

14/1/2008 | Roman

Work / Life Balance ist ja eines dieser unverdaulichen Mode-Wörter. Eine Illusion, denn eine Quote erlaubt keine Aussage bezüglich Lebensqualität, bezüglich Glück. Denn: Je nach Arbeit empfindet man eine Arbeit anstrengender oder eben nicht. Und so kann ein 12-stünder entspannender sein wie ein 6-stünder.

Dass soll jetzt keine Aufforderung sein, stetig 12-stünder zu leisten. Sondern eher, dass man den Spass an seiner Arbeit suchen soll. Denn ich behaupte ganz frech: Wer Spass an der Arbeit hat, macht diese nicht nur besser, sondern fühlt sich auch besser.

Wo das enden kann? Im Internet natürlich! :D


Lip Dub – Flagpole Sitta by Harvey Danger from amandalynferri on Vimeo.

Also: Vergesst Work / Life Balance, macht lieber ein Video mit eurem Team ;)

Sport am Sonntag

13/1/2008 | Jeanine

…musste bei diesem herrlichen Wetter heute einfach sein! So haben wir unsere Snowboards (und noch ein paar kleine Dinge mehr) ins Auto gepackt und sind Richtung Pizol gefahren. Fazit: Perfekter Schnee (hat gestern ja den ganzen Tag geschneit), Sonne, wenig Leute – also schlicht unschlagbar. Ein Foto haben wir nicht gemacht – wollen die Nebelhocker ja nicht allzu eifersüchtig machen ;)

Eau de Toilet

7/1/2008 | Roman

Erst nach einigen Tagen Ferien merkt man eigentlich, wie lieblich es am Bahnhof Hardbrücke meist duftet. Eau de Toilet, im wahrsten Sinne des Wortes.. pfuideufel! Will wieder ins snobby Arosa ;)