Sterotyp: Consultant
17/10/2007 | Roman
Grad vor kurzem bin ich auf eine spannende Aufzeichnung gestossen: Accidenture – eine Persiflage auf das Wirtschaftberatungsunternehmen und Outsourcer Accenture.
Ok, ich geb’s ja zu: Ich hab die Aufnahme mehrmals gehört und hab geschmunzelt. Trotzdem bin ich immer wieder auf’s neue erstaunt, welche Vorurteile über den Berufsstand der Wirtschaftsberater im Umlauf sind.
Ein Grund mag darin liegen, dass Consultant kein geschützer Begriff ist. Jeder kann sich Consultant nennen, sei es der Top-Management Berater einer McKinsey oder der Kleiderverkäufer eine Boutique. es scheint geradezu “in” zu sein, sich Visitenkarten zu drucken und den Titel eines Beraters unter den Namen zu setzen. Wobei das mich wieder an die Business Card Szene in American Psycho erinnert..
Ein anderer Grund ist darin zu suchen, dass im Falle eines Misserfolges oft ein Bauernopfer gesucht werden muss. Und dafür eigenen sich oft Externe. Beispiel Swissair: McKinsey stand heftig in der Medienkritik, wie sich jedoch nachhinein gezeigt hat völlig zu unrecht. Aber das wäre ein eigenes Thema..
Natürlich liesse sich die Liste der Gründe fortsetzen, aber aufgrund der fortgeschrittenen Zeit mach ich hier mal Schluss. Allerdings wenn du ‘wehrter Leser einen Stereotyp loswerden willst, nur zu: Ich bin gespannt, ihn zu hören. Vielleicht werd ich Ihn mal in einem späteren Beitrag kommentieren..


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