die EM auf der Strasse

27/4/2007 | Jeanine

Wie wohl so viele verbringen wir die EM nächsten Sommer nie in einem Fussballstadion:

Dear Football Supporter,

Unfortunately your Application with the Customer Reference Number xxxxxxxxxxxx has not been successful in the lottery for Tickets for UEFA EURO 2008™.

Ok, das gesparte Geld würde locker für 2 oder 3 Wochen Seychellen reichen, aber trotzdem. Da wohnt man schon in Zürich und kann nicht mal ein Spiel live miterleben. Da bleibt nur die Hoffnung auf einige tolle öffentliche Übertragungsorte in der Stadt (im Gegensatz  zur WM 06 hoffentlich ohne Tränengas-Einsatz am Bellevue).  Oder wir bleiben grad zu hause und laden Freunde, Kollegen und Familie zu uns ein – das erspart den überhöhten Bierpreis, den es sicherlich geben wird ;)

Bildung 2.0

12/4/2007 | Roman

Heute bin ich auf eine interessante News gestossen: Microsoft hat eine Studie in Auftrag gegeben um die IT von deutschen Universitäten zu bewerten. Zwar wurden lediglich 200 Studenten befragt und dementsprechend tief ist die Repräsentativität einzuschätzen, trotzdem möchte einige Punkte aufgreifen und diskutieren:

(..) die universitären Portale in der Regel kaum interaktive Prozesse zulassen und vor allem als einseitiger Kommunikationskanal genutzt würden (..) Viele Portale dienten der bloßen Informationsverbreitung durch die Universität. (..)

Ich erwarte von einem Informationsportal einer Hochschule keine Interaktivität. Welche auch? Bloggende Mathematik-Professoren? MyUniSpace von Geschichtsstudenten im 19. Semester? Oder UniTube mit Party-Filmen von Wirtschaftsstudenten? Aber weiter im Text

(..) 83 Prozent der Befragten hätten angegeben, dass keine virtuellen Sprechstunden oder Chats mit Dozenten angeboten würden. (..)

Man möge mir vorführen, wie ein Assistent eine komplexe mathematische Aufgabe im Text-Chat vorlöst. Oder wie man am effektivsten philosophische Diskussionen im ICQ führt? Oder man stelle sich eine Besprechung eines Kunstwerks per Video-Chat vor..

Reale Sprechstunden sind durch nichts zu ersetzen. Und wenn sich das Problem tatsächlich gut in Worte fassen lässt, so tut es die gute alte e-Mail.

(..) Mehr als 60 Prozent der Studenten bekommen laut Studie ihren Lehrstoff noch mit Tafel und Overhead-Projektor präsentiert. (..)

Was hätte ich als Student dafür gegeben, weniger PowerPoint Slides präsentiert zu bekommen und hierfür mehr interaktiv erarbeitete Lösungen an der Tafel oder am OHP zu erleben..

83 Prozent der Studenten wünschten sich Online-Tests und -Übungsaufgaben.

Die Anzahl an Multiple- bzw. Single-Choice Tests ist bereits heute viel zu hoch. Und bis man einem Computer ein semantisches Verständnis eines Textes auf akademischen Niveau beibringen kann, wird es noch einige Jahre dauern..

Insgesamt befriedigt mich die Studie nicht. Es wurden durchwegs die falschen Fragen gestellt. Technologie per se birgt keinen Nutzen in sich, erst die Anwendung dieser macht sie wertvoll. Und bevor man die Universitäten mit Beamern, Video-Chats, Communities und sonstigen technischen Spielereien hochrüstet, sollte man sich Gedanken über den Anwendungszweck und die Einbettung in die Lehrstrategie machen.

Quelle

Ich weiss ja nicht, was die deutschsprachigen Casting-Shows falsch machen, dass ihre “Superstars” nach 2 Monaten kein Schwein mehr kennt. Ich hoffe, folgendem Franzosen gehts anders. Denn das ist wirklich sehr sehr geil:

Josephs 1. Auftrittam Tag danachim Recallim Trio

Ach ja noch was: Wenn man zu doof für einen Zaubertrick ist, sollte man ihn nicht machen. Erst recht nicht vor laufender Kamera:

Unfreiwilliger Fakir

Reiseplanung der anderen Art

4/4/2007 | Jeanine

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Wer kennt ihn nicht, diesen Spruch. Dass man aber bereits etwas erzählen kann, wenn man eine Reise plant, zeigt folgendes Beispiel. Man beachte vor allem Punkt 25. der Beschreibung.

Zürich – New York 

Zum Glück hab ich damals nicht auf diesen Rat gehört bei meiner Reise nach NY, ich wäre heute wohl noch unterwegs oder untergegangen.

Samnaun 2007

1/4/2007 | Jeanine

So, endlich haben wirs geschafft: die Fotos von unseren Winterferien in Samnaun sind nun verfügbar. Die Ferien waren einfach perfekt, immer sonnig, genug Schnee, wenig Leute auf der Piste und unser Hotel hatte eine Küche die zum Schlemmen einlud, ich sag nur 17 Gault Millau Punkte. Es war so richtig erholsam. Und natürlich haben wir unseren Schnaps- und Kosmetikaschrank wieder voll aufgestockt – ein Muss in einem Zollfreigebiet.
[mygal=samnaun-2007]