Windows Witz da!

30/1/2007 | Roman

Ich war heute sehr erstaunt. Nicht, weil die Medien sich mit tausenden und abertausenden von Berichten zu Windows Vista überschlagen. Nein, weil sogar die sonst so unix-liebende ETH Zürich ihre Fassade heute Abend im Windows Vista Logo erstrahlen liess. Man mag ja von Microsoft halten, was man will, aber ihr Marketing ist phantastisch.

Anyway, es gibt einige Medien, die durchaus kritisch zur Einführung des neuen Betriebssystems berichten. Dazu gehört auch Spiegel Online, u.a. heute im spannenden Artikel Lachend in die Vista-Welt: Windows Witz da!

Mein Liebling ist der hier:

Wenn man eine Windows-CD rückwärts laufen lässt, hört man Satan sprechen.

Noch schlimmer: Wenn man sie vorwärts installiert, hat man Windows auf dem Rechner

:D

Edit: Hier noch ein Foto der ETH im Vista-Look.

Muskelkater inklusive

30/1/2007 | Jeanine

Letzten Freitag wars endlich so weit: es hatte in den Bergen genug Schnee, um keine Slalomabfahrten um grüne Flecken herum absolvieren zu müssen!

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Das musste natürlich gleich ausgenutzt werden, und so sind wir für 2 Tage nach Falera gefahren. Nun, der Freitag war einfach perfekt – super präparierte Pisten und Schneeverhältnisse, viel Sonne, und vor allem fast keine anderen Leute. Dementsprechend viel sind wir dann auch gefahren. Ok, es war ein wenig (vielleicht auch ein wenig mehr) kalt, aber das war zu überleben.

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Am Samstag wars dafür noch kälter, windig und es schneite. Aber es reichte trotzdem für ein paar Stunden Fahrvergnügen. Fotos gibts von diesem Tag keine, an Handschuhe ausziehen und Fotos machen war nicht zu denken.

Am Nachmittag machten wir uns auch schon wieder auf die Heimreise. Freie Fahrt für uns, Stau für den Gegenverkehr. Am Sonntag sollen die Pisten Ameisenhaufen geglichen haben; zum Glück waren wir da bereits schon wieder im warmen Zürich.

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Der erste Schnee

24/1/2007 | Jeanine

Endlich ists soweit, der Schnee fällt und das nicht gerade wenig. Ich finde das immer wieder ein wundervoller Anblick, deshalb hier einige Impressionen. So siehts aus, wenn ich aus dem Fenster schaue:

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imm cologne II

24/1/2007 | Jeanine

Alle Jahre wieder heissts auch für die internationale Möbelmesse Köln und so sind wir auch dieses Jahr wieder raufgetuckert. Natürlich nicht ganz ohne Zwischenfälle. Während am Donnerstag Kyrill sein luftiges Unwesen trieb, waren unsere Tickets für Freitag ausgestellt. Gemäss der Website der Deutschen Bahn sollte man  unnötige Fahrten vermeiden. Ok,  Jeanine will  dann auch entsprechend die Tickets retour geben. Antwort des SBB Reisebüros: Die Tickets kann man nicht retournieren, und die Strecke Basel-Mannheim-Köln sei sowieso offen. Um ganz sicher zu gehen, hab ich insgesamt 3 verschiedene Personen unserer lieben Bahn gefragt und immer die selbe Antwort erhalten: Jaja, diese Züge sollten fahren, wir sollen doch auf die Reise gehen.

Nun, da meine Mutter krankheitshalber leider ausgefallen war, musste spontan ein Ersatz her. Roman liess sich da nicht lange bitten und so fuhren wir um 15 Uhr am HB Zürich ab, nicht ohne vorher kräftig durchgewindet zu werden.

Jeanine vom Winde verweht
Bis Basel gings wunderbar, bis Mannheim auch, einfach dass da in Basel kein ICE stand sondern ein anderes Vehikel, dass nicht ganz den erwarteten Standard erfüllte. Naja, egal. Kurz vor Mannhein hiess es dann bei einer Durchsage, dass der Anschluss in Mannhein ausfalle. Na toll; vor allem wenn man Tickets hat, die nur für einen bestimmten Zug gelten. Netterweise hatte es aber kein Zugpersonal, das so was überprüft hätte, die hatten wohl Angst vor den Zugreisenden ;) Als Alternative wurden uns 3 Optionen angegeben, ohne Info bezüglich Dauer der Reise. So haben wir uns dann für eine entschieden und sind dann schlussendlich mit 75 Min Verspätung in Köln angekommen.

Roman im Zug

Jeanine im Zug

Nach dieser ganzen Aufregung musste natürlich grad das erste Kölsch her! So haben wir uns mit Dani am Bahnhof Köln getroffen und sind gleich ins Brauhaus, wos gleich noch etwas deftiges zum Essen gab. Nachher stürzten wir uns noch bis spät in die Nacht (oder doch eher morgen früh?) in das Kölner Nachtleben und als krönenden Abschluss gabs Currywurst beim Wurst Willi *mhhh*
Roman und sein Kölsch

Dani nach einem Kölsch

Am nächsten Tag sind wir dann die beiden Ausstellungsorte anschauen gegangen. Zuerst gingen wir in die Designpost, wo Radar seit neuem einen ständigen Stand hat.

Designpost aussen II

wir in der Designpost
Mit den Eintrittskarten bewaffnet, gings weiter zum Messegelände, welches mich immer wieder durch seine Riesengrösse beeindruckt. Wir schauten uns ein wenig um und gingen dann schliesslich auf den Messestand, wo Wolfgang sein Bestes gab.

Messe

Messe II

Nachher gingen wir noch ein wenig in die Kölner Altstadt und genossen das “Lädele” und Flanieren. Am Abend gingen wir dann in ein super italienisches Restaurant, welches uns von Dani empfohlen worden war.  Dort haben wir tatsächlich für nur 20 Euro eine sehr feine Flasche Wein getrunken – ach ist das Ausland schön billig :)

Leider kam der sonntag morgen viel zu früh und wir mussten wieder unsere Heimreise antreten. Diesmal gings ohne Pannen und Verspätungen. Danke Bahnbetriebe!

Apple die zweite

11/1/2007 | Roman

Wenn wir schon beim Thema sind, 2 Bilder zur Apple-Manie:

1. Kinderwagen mit iPod Integration

icoo

2. Touché: http://www.taz.de/pt/2007/01/11.1/kari

Das muss man beides kaum noch kommentieren, oder? ;)

Pistenkilometer

8/1/2007 | Roman

Wie genau die Länge von Pisten in den einzelnen Skigebieten gemessen wird, weiss ich nicht. Dass aber gewisse Pisten plötzlich länger werden, das ist mir neu. Habe gerade eben in einem Wintersportforum einen Thread zum Stubaier Gletscher gefunden. Der ist zwar ein wenig älter, aber trotzdem spannend:

Beim surfen auf der Seite der Stubaier Gletscherbahnen ist mir eine wundersam Entwicklung der Pistenkilometer aufgefallen habs auch gleich mit meinen Ski-Atlanten verglichen (jeweils die präparierten Abfahrten):

ADAC 1993: 45 km
DSV 2001: 38,1 km
ADAC 2003: 53 km

aber jetzt der Hammer: Ab der kommenden Saison stehen 88,6 in Worten achtundachtzigkommaschs km präparierte Pisten zur Verfuegung.

Ok, tönt schon ein wenig nach Magie. Aber ein paar Postings weiter unten hat noch wer die Pistenpläne von 2002 und 2003 verglichen:

Skipisten Stubaier

Vergleicht mal jede Piste quer, na fällt was auf? ;)

Apfel-Fundamentalismus

7/1/2007 | Roman

Die Firma mit dem Apfel im Logo polarisiert die Gemüter. Entweder man hasst Macs oder man liebt sie. Ich gehöre zu Zweiteren, trotzdem bin ich immer wieder aufs neue erstaunt, wie fundamental gewisse Mac-User sein können. Gerade in diesen Tage ist es besonders ausgeprägt. Verantwortlich dafür sind zwei Ereignisse: Einerseits die anstehende Macworld – eine Messe rund um den Mac – in San Francisco nächste Woche und andererseits der ausgerufene “Month of Apple Bugs“.

Die Wenigsten begrüssen diese Kampagne von zwei Hackern, zumeist hört man “Blasphemie”-Rufe in der Mac-Gemeinde, belächelte und belachte diese die Windows-User doch jahrelang aufgrund ihrer Sicherheitsproblematik. Und da Würmer und Viren auf dem Mac Mangelware sind, scheinen gewisse User tatsächlich der Illusion der vollständigen Sicherheit verfallen zu sein. Als ob irgendein Betriebssystem oder Programm fehlerfrei sei und dementsprechend eine vollständige Sicherheit bieten würde. Ganz zu schweigen von Benutzerfehlern.
Die Kampagne führt zu spannenden Artikeln und Kommentaren im Internet und der Presse. So betitelt der MacObserver die Kampagne mit “A Month of Continuous Foolisness” und fordert zur Ignoranz dieser auf. In zahlreichen privaten Blogs und Zeitungs-Leserbriefen liest man wüste Beschimpfungen der zwei Hacker.

Auch die kommende Keynote von Apple-CEO Steve Jobs bewegt die Gemüter: Seit mehreren Wochen kommt kaum eine News-Seite ohne die wildesten Spekulationen rund um die eventuell präsentierten Produkte aus. Gerade ums sehnlichst erwartete iPhone (Handy mit iPod Funktionalität) und die neue iWorks Version – angeblich mit Tabellenkalkulation – überschlagen sich Meldungen rund um schlecht gemachte Fakes und Screenshots.

Ein besonders abstruses Verhalten konnte man diese Woche auf Amazon.com beobachten. Der Versandhändler hatte bereits Produktseiten mit Vorbestellfunktion für 4 neue Produkte aufgeschaltet, wobei ausser dem Preis nichts bekannt war. In den Bewertungen überschlugen sich die Fans mit Kommentaren im Stile von “hey, I’ve ordered it. It must be great, it’s from Apple” und bewerteten die Produkte glatt mit 5 Sternen. Amazon reagierte und hat die Produktseiten wieder abgeschaltet…

Für “normale” Menschen scheint diese Art der Marken-Vergötterung tatsächlich sehr fremd. In Spiegel Online werden einige Studien dazu zitiert, die tatsächlich der Mac-Gemeinde eine gewisse Religiösität bescheinigen:

Markenforscher wie Albert Muñiz von der DePaul University Chicago haben in der Identifikation mit der Marke Apple gar schon religiöse Komponenten entdeckt, was die teils heftigen Reaktionen auch erklären würde. All das, was grundlegend bei Religionen sei – gemeinsame Werte, großer Zusammenhalt, das Erzählen von Geschichten, finde sich auch bei Anhängern bestimmter Marken, erklärt Muñiz. Beispiele dafür seien neben Apple auch bestimmte Automarken (Saab, Jeep) und Harley-Davidson. Gleiches sei auch bei Fans bestimmter Filme und Serien zu beobachten wie Star Trek oder Star Wars.

Alle diese Markengemeinschaften haben bewiesen, dass sie übertragbare Erfahrungen ihrer Mitglieder hervorrufen können, in allen gibt es Hinweise auf Magie, Religion oder Übernatürliches”, sagt der Wissenschaftler. Menschen, die einer Art Konsumentenreligion frönten, zeigten eine kultähnliche Anbetung einer Marke. “Wir sehen traditionelle religiöse Motive und Personen, die sich auf dem Markt abspielen”

Wen’s interessiert: Am kommenden Dienstag um 18:00 beginnt die Keynote von Steve Jobs. Falls also dein Internet an dem Abend besonders langsam scheint, könnte es an den Millionen und Abermillionen von Apple-Fans liegen, welche die Keynote per Live-Stream oder auf einer der hunderten von News-Seiten mitverfolgen..

Faul

7/1/2007 | Roman

Es ist schon erstaunlich: Wenn man die meiste Zeit einfach zu Hause faul am rumhängen ist, dann fallen einem einfach weniger Themen ein, um zu bloggen. Ich mein, ich kann kaum über meine Couch erzählen oder irgendwelche sinnbefreite Games oder Bücher.

Aber jetzt erwacht die Schweiz ja langsam wieder vom “Neujahrs-Brüggli” und dann wird wieder durchgestartet. Versprochen.