Besinnliche Zeit

27/12/2007 | Jeanine

Und wieder einmal liegen die Weihnachtstage hinter uns – eine besinnliche Zeit, auch hier im Blog. Mein Vorsatz fürs neue Jahr: mehr Beiträge schreiben ;) Aber noch haben wir 2007, und deshalb ist hier auch schon wieder Schluss – Ferientage und Ferienabende sollte man schliesslich nicht vor dem Computer verbringen!

Sicher ans Ziel

16/12/2007 | Jeanine

- das garantiert mein (vorgezogenes) Weihnachtsgeschenk vielleicht nicht, aber immerhin sollte man damit garantiert irgendwie ankommen an dem Ort, wo man hin möchte. Die Rede ist von meinem/unserem neuen Navigationsgerät fürs Auto! Genaue Details über das Teil kann ich zwar nicht liefern, hauptsache es funktioniert ;) Aber da mein Orientierungssinn eher schwach ausgeprägt ist (nett ausgedrückt), wird die Stimme aus dem Kästchen sicher mein Leben vereinfachen, meine Nerven schonen und so mein Dasein um einiges verlängern. Deshalb: meine beiden Daumen hoch für dieses Geschenk und Danke!

Kuschel-Soldaten

2/12/2007 | Roman

Diese Woche war ich als fleissiger 20Minuten-Leser arg genervt. Armeewaffe hin, Armeewaffe her. Natürlich ist es eine tragische Sache um die junge 16jährige, die in Höngg von einem schweizer Soldaten erschossen wurde und die Angehörigen haben mein Beileid.Nichtsdestotrotz halte ich die Diskussion für scheinheilig. Von beiden Seiten. Ich find es zynisch, wenn mir die Armeegegner die Armee-Welt erklären wollen, selbst aber augenscheinlich nie in der RS oder in der Armee waren. Einige Beispiele:

  • Es wird immer vom “Rekruten” geredet, was aber grundlegend falsch ist. Der Täter hatte die RS erfolgreich absolviert und ist damit Soldat, kein Rekrut. Ein kleiner, aber doch grundlegender Unterschied.
  • Es wird dargestellt, als hätte der Täter die Munition “gestohlen”. Blödsinn. Er hat sie mitlaufen lassen. Denn zwar wird nach jedem Schiessen in der Armee schön das Gesetz zitiert, aber ob man an dem jeweiligen Schiessen nun 300 Schuss oder nur 290 in den Stand geballert hat, das kontrolliert niemand.

Aber auch die Armee-Befürworter machen sich lächerlich. Es wird von “härteren” Massnahmen und Selektionen bei der Aushebung geredet. Dabei ist es ein offenes Geheimnis, dass bereits heute zu wenig Rekruten pro Jahr in ausgehoben werden, um den Soll-Bestand selbst mittelfristig zu halten. Und es ist ebenfalls kein Geheimnis, dass die Motivation, in der Schweizer Armee einen Dienst zu absolvieren, sich im freien Fall nach unten befindet. Das aus gutem Grund, aber das soll an dieser Stelle nicht diskutiert werden.

Aber etwas sei an dieser Stelle noch festgehalten, denn anscheinend geht es immer mehr vergessen: Soldaten lernen, Menschen zu töten. Das ist der Sinn dieser Ausbildung. Es ist nicht das Schneestampfen der WK-Soldaten auf der Jungfrau fürs Weltcup-Rennen. Aber genau das scheint der Grundtenor der Medien zu sein.

Es scheint undenkbar, was passiert ist. Bedenkt man jedoch, dass eine instabile Person 4 Monate lang auf Kartonscheiben in Menschenform schiesst, 4 Monate lang Handgranaten auf Kartonscheiben in Menschenform schiesst, 4 Monate lang zu wenig Schlaf und militärischem Brainwash abbekommt, dann ist es eher ein Wunder, dass nicht mehr passiert…

Berner Gastfreundschaft

24/11/2007 | Roman

So, der Krieg in Bern ist zu Ende. Sprich: Ich habe meine 3 Wochen Militärdienst für dieses Jahr abgesessen, glücklicherweise nicht irgendwo in der Pampa wie die letzten Jahre, sondern mitten in Bern. Und das gilt ja wenigstens als halbwegs zivilisiert. ;)

Ernsthaft: Ich blicke mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf den Aufenthalt in Bern zurück. Bern an sich ist eine wunderschöne Stadt und bietet für Ihre “Grösse” (ca. 130′000 Einwohner) wirklich enorm viel. Und damit mein ich nicht irgendwelche “Löcher” mit armen pelzigen Tieren drin (a.k.a. Bärengraben), sondern eher die Vielfalt in Sachen Essen, Trinken, Kultur und Shopping. An sich eine Stadt, in der man es durchaus aushalten könnte..

Und jetzt kommt das berühmte “aber”: Egal wo ich hinkam in den drei Wochen, ich wurde unfreundlich empfangen. Es gab kein Cafe, keinen Laden und keine sonstige Einrichtung, wo man als Gast/ Kunde das Gefühl hatte, mehr als ein grosser Umstand und potentielle Arbeit zu sein. Sprich ich fühlte mich als Kunde nicht wie zu erhofft als König, sondern eher als Bettler.

Natürlich lag dies zu einem Teil an der Uniform, in der ich zwangsweise unterwegs war. Aber einerseits ist auch das kein Grund, jemanden dermassen unfreundlich zu behandeln und andererseits ist mein Portemonnaie unabhängig von meiner äusseren Erscheinung.

Auch Zürich ist in Sachen Kundenfreundlichkeit nicht immer über alle Zweifel erhaben, aber im Durchschnitt massiv besser. Und das ist etwas, was ich nicht erwartet hätte..

Wurf geglückt!

18/11/2007 | Roman

Nachdem wir letzten Sonntag noch beim Mittagessen gemutmasst haben, um wieviel grösser denn der da bereits riesige Bauch meiner Schwester werden könnte, war’s letzten Mittwoch doch so weit. 3 Wochen zu früh, aber doch stattliche 48cm gross und 3130g schwer kam Loris Vincenzo zur Welt:

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Herzlichen Glückwunsch von unserer Seite. Heute gehen wir den kleinen “Schnöber” mal besuchen.Übrigens liebe mitlesende Nicht-Mütter: In Hollywood Filmen ist so eine Geburt ja eine Sache von Minuten. Es kann aber auch durchaus 40h dauern. An dieser Stelle: Chapeau Schwesterchen!

Schnee!

15/11/2007 | Jeanine

So, endlich haben wir uns entschieden – wir sind einfach zu kompliziert für spontane Ferienentscheidungen ;) Wir gehen nach Arosa, und zwar ins Hotel Hohenfels. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass es genug Schnee haben wird und die Sonne kräftig scheint. Und wenn nicht, bleibt uns ja immer noch die Sauna. 

Meer oder Schnee?

11/11/2007 | Jeanine

Wir haben vor, über Neujahr zu verreisen. Die Frage ist bloss, wohin! Schnee oder Meer? Snowboarden oder Sonnenbaden? Mal schauen, welche Angebote mir so über den Weg laufen… Und wenn jemand eine Entscheidungshilfe hat, her damit :)

Bildschirm-Kosmetik

11/11/2007 | Roman

Jamie Foxx hat in Collateral - übrigens ein Meisterwerk von Michael Mann – in seinem Taxi eine Postkarte hinter seine Sonnenblende geklemmt, um während der Arbeit zwischenzeitlich in Gedanken an den Ort des Motivs zu entschweifen, zu träumen. 

Ich bin kein Taxifahrer, dementsprechend fehlt mir die Sonnenblende. Aber für etwas gibt’s ja Bildschirmhintergründe. Nicht einmal primär dafür, um Reisen in Gedanken zu tätigen, sondern eher um den Augen und dem Gehirn eine kurze Pause zu gönnen.

Seiten mit Bildschirmhintergründen gibt’s wie Sand am Meer. Aber letzthin bin ich auf eine gestossen, die wirklich Wert ist, erwähnt zu werden. Eine kleine, aber feine Kollektion mit phantastischen Aufnahmen: Socksoff.co.uk