Linux-Geeks

13/7/2006 | Roman

Ich habe mal einen interessanten Beitrag über Linux-Geeks gefunden. Ich möchte ihn gar nicht weiter kommentieren, sondern einfach hier reinstellen. Kann sich ja jeder selbst eine Meinung bilden:

Mal ganz ehrlich – wen interessieren eigentlich noch Linux-Distris. Seitdem die Linux-Community beschlossen hat, kollektiv Selbstmord zu begehen, ist das OS doch weitestgehend tot, wenn man mal vom Einsatz als ServerOS absieht. Klar, es gibt bestimmt einige, die Linux auf dem Desktop einsetzen, mich inclusive, aber die Zeiten, in denen ich einem Otto-Normalverbraucher empfohlen habe, auf Linux zu gehen, sind vorbei.

Das hat übrigens nichts mit den aktuellen Sicherheitslücken im Linux-Kernel zu tun, sondern mit der Art, wie die Linux-Community mit ihren Usern umgeht. Dieses hysterische “nur GPL-Software ist gute Software” – sich aber über MS aufregen, die seien intollerant – und wer Acrobat, Java und MP3 benutzt ist sowieso böse…

Wer mit 0,5% Marktanteil glaubt, der Hardware-Industrie die Bedingungen für die Treiberentwicklung diktieren zu können, der sollte mal von dem Zeug, was er da einwirft weniger nehmen. Die Konfiguration selbst einfacher Sachen ist kompliziert – jedes Programm hat seine eigene Konfigurationsdatei mit eigenem Format und funktionierende Assistenten, die dem Benutzer erklären, was er hier überhaupt eintragen muß, fehlen weitestgehend. Gleichzeitig wird ein Projekt verschrien, was dieses Manko beheben will, weil es das Wort “Registry” benutzt.

Wenn sich der gewillte Anfänger dann auch noch in den entsprechenden Foren sowas wie RTFM anhören muß, oder daß er keine Ahnung hat (das mag sein, deswegen ist er ja Anfänger), dann muß ich einfach mir eingestehen, es war ein Versuch wert, Linux als Alternative zu MS zu sehen, Mac OSX ist aber die, der ich Chancen einräume.

Dort vereint sich ein unixoides OS mit hervorragenden Tools für Programmierer mit einer ausgereiften Benutzerschnittstelle. Die Überlegenheit eines quelloffenen Systems hat Linux verspielt – vor allem durch die vielen selbsternannten Linux-Gurus, die doch nur Klugscheißer sind und ihr Ego auf Kosten der Anwender aufpolieren.

Quelle: heise

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