1.39 Euro

29/7/2006 | Roman

Beta’s sind im Computer-Jargon Programme, die noch nicht fertig gestellt wurden. Daher sind Betas per Definition voller Fehler. Und damit man die beheben kann, brauchts Tester. Und bisher war es so, dass man entweder intern Tester gesucht bzw. angestellt hat oder aber die Beta unters Volk streute. Microsoft bringt nun aber ein absolutes Novum:

Microsoft stellt den bislang kostenfreien Download der Beta-2-Version des künftigen Office-Pakets Office 2007 ein: Ab dem 3. August verlangt der Software-Hersteller dafür 1,39 Euro.

Quelle

Ich lass das einfach mal unkommentiert im Raum stehen..

Ihr Kinderlein kommet

24/7/2006 | Jeanine

- glücklicherweise (noch) nicht zu uns, aber zu meiner Tante. Und so hab ich seit Samstag einen Cousin mehr in der Verwandtschaft *freu*

Babyfuss

Heute sind wir denn auch nach Basel gefahren um das neue Familienmitglied zu bestaunen und zu begrüssen und natürlich auch die Eltern zu beglückwünschen. Fotos gibts keine, hab vor lauter Aufregung ganz vergessen welche zu schiessen.

Auf alle Fälle: Willkommen David Erhard in unserer doch eher verrückten Familie :)

Urban Legend about MS Word

22/7/2006 | Roman

Viele Leute sind ja der Meinung, dass Microsoft nicht unbedingt die stabilste Software entwickelt. Insbesondere Word steht im Ruf, mehr als 20 Seiten nicht verwalten zu können. Da ist die Rede von “plötzlich verschiebenden Grafiken”, Abstürzen, verlorene Formatierungen und defekten Dateien. Nun, ich wollte es wissen: Ich habe vor 2 Monaten beschlossen, Word meine Diplomarbeit anzuvertrauen.

Ich kann ja LateX, ebenso ist ein Openoffice.org und sogar Abiword bei mir installiert. Es ist keine Liebe von Microsoft Produkten, eher reiner Trotz, der mich zu Word getrieben hat. Denn ich bin bis anhin der Meinung, dass 95% der Software Fehler auf PEBKAC zurückzuführen sind: Problem exists between Keyboard and Chair .

Nun gut, was ist der aktuelle Stand? Ich habe die Arbeit auf Word 2003 erstellt und sie besitzt aktuell 98 Seiten, 39 Tabellen, 29 Bilder, 4 Flussdiagramme, 4 Verzeichnisse. Abstürze: 0. Defekte Dokumente (wäre kein Problem, habe stündliche Backups): 0. Verschobene Grafiken: 0. Verlorene Formatierungen: 0.

Fazit: Probleme mit Word sind wohl zumeist selbstverschuldet. Gut, man könnte Microsoft vorwerfen, dass sie mit Word dem Anwender suggerieren, dass man ohne jegliche Schulung oder Anleitung damit komplexe Dokumente erstellen könne. Mir läuft ja der Schauer den Rücken hinunter, wenn ich Personen zusehe, die ohne Formatvorlagen arbeiten oder sogar Inhaltsverzeichnisse von Hand anlegen…

Kampf den Dämonen

21/7/2006 | Roman

Ich bin grad eben auf einen interessanten Beitrag der Sendung Panorama (ARD) gestossen:

Kampf den Dämonen – Radikale Christen in Deutschland

Am Rechten Rand gibts auch den Link zum Video. Einige werden sich über das Video garantiert aufregen und es als Diffamierung ansehen, andere werden sich belustigen darüber. Und trotzdem mache ich hier darauf aufmerksam, gerade weil das Video sehr provokativ ist. Man mag zwar die Aussagen der Einzelnen nicht verstehen, trotzdem appeliere ich hier ein wenig an den Respekt unter den Mitmenschen. Denn schlussendlich ist das Ganze für die Betroffenen selbst kein Spass, sondern bitterer Ernst.

Ich bezeichne dein Beitrag mal als berechtigte Kritik, womit ich natürlich einigen Personen vor den Kopf stossen werden. Natürlich sind ist das Video – wie in beinahe jedem Beitrag der Medien – durch den Autor subjektiv geprägt und demensprechend überzeichnet. Aber trotzdem sind die Aussagen, die im Video fallen, nicht erfunden, sondern Realität, welche genannt werden muss.

Ich möchte hier jedoch selbst keine weitere Kritik über Radikalität im Leben und insbesondere im Christentum ausführen, obwohl sie mir – ehrlich gesagt – sehr auf der Zunge liegt. Ich glaube nur, es ist noch nicht der richtige Zeitpunkt dazu. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle wieder einmal zitieren. Ich bin ja insgeheimer Fan von intelligenten Zitaten, denn manche Aussagen wurden schon zur Perfektheit durch Andere formuliert und man nur verlieren kann, wenn man selber versucht, dies in Worte zu fassen:

„Gott“ – Ja, es ist das beladenste aller Menschenworte. Keins ist so besudelt, so zerfetzt worden. Gerade deshalb darf ich darauf nicht verzichten. Die Geschlechter der Menschen haben die Last ihres geängstigten Lebens auf dieses Wort gewälzt und es zu Boden gedrückt; es liegt im Staub und trägt ihrer aller Last … Wo fände ich ein Wort, das ihm gliche, um das Höchste zu bezeichnen! Nähme ich den reinsten, funkelndsten Begriff aus der innersten Schatzkammer der Philosophie, ich könnte darin doch nur ein unverbindliches Gedankenbild einfangen, nicht aber die Gegenwart dessen, den ich meine, dessen, den die Geschlechter der Menschen mit ihrem ungeheuren Leben und Sterben verehrt und erniedrigt haben. Ihn meine ich, ja, ihn, den die höllengepeinigten, himmelsstürmenden Geschlechter des Menschen meinen.

Wir müssen die achten, die es verpönen, weil sie sich gegen das Unrecht und den Unfug auflehnen, die sich so gern auf die Ermächtigung durch “Gott” berufen; aber wir dürfen es nicht preisgeben. Wie gut läßt es sich verstehen, daß manche vorschlagen, eine Zeit über “die letzten Dinge” zu schweigen, damit die mißbrauchten Worte erlöst werden! Aber so sind sie nicht zu erlösen. Wir können das Wort “Gott” nicht reinwaschen, und wir können es nicht ganzmachen; aber wir können es, befleckt und zerfetzt wie es ist, vom Boden erheben und aufrichten über einer Stunde großer Sorge.

(„Gott“ aus Martin Buber: Begegnung)

Demotivation

19/7/2006 | Roman

Sommer ist eine komische Jahreszeit. Eigentlich müsste man als Mensch ja alleine durch die langen Tage dazu fähig sein, umso motivierter an die Arbeit zu gehen. Aber irgendwie fusst das nicht bei mir. Ich bin aktuell an meiner Diplomarbeit und je länger je mehr demotiviert. Liegt vielleicht auch daran, dass ich – wenn ich mich dann zum arbeiten überrede – effizient bin. Vielleicht zu effizient, denn so fehlt wiederum jeglicher Druck, da mans ja im Notfall in 1-2 Wochen schreiben könnte.

Anyway, ich hoffe, es ist bald durch. Irgendwie hab ich mir den Studienabschluss immer glorreicher vorgestellt, jetzt läufts auf ein “have-to” heraus. Schade..

Linux-Geeks

13/7/2006 | Roman

Ich habe mal einen interessanten Beitrag über Linux-Geeks gefunden. Ich möchte ihn gar nicht weiter kommentieren, sondern einfach hier reinstellen. Kann sich ja jeder selbst eine Meinung bilden:

Mal ganz ehrlich – wen interessieren eigentlich noch Linux-Distris. Seitdem die Linux-Community beschlossen hat, kollektiv Selbstmord zu begehen, ist das OS doch weitestgehend tot, wenn man mal vom Einsatz als ServerOS absieht. Klar, es gibt bestimmt einige, die Linux auf dem Desktop einsetzen, mich inclusive, aber die Zeiten, in denen ich einem Otto-Normalverbraucher empfohlen habe, auf Linux zu gehen, sind vorbei.

Das hat übrigens nichts mit den aktuellen Sicherheitslücken im Linux-Kernel zu tun, sondern mit der Art, wie die Linux-Community mit ihren Usern umgeht. Dieses hysterische “nur GPL-Software ist gute Software” – sich aber über MS aufregen, die seien intollerant – und wer Acrobat, Java und MP3 benutzt ist sowieso böse…

Wer mit 0,5% Marktanteil glaubt, der Hardware-Industrie die Bedingungen für die Treiberentwicklung diktieren zu können, der sollte mal von dem Zeug, was er da einwirft weniger nehmen. Die Konfiguration selbst einfacher Sachen ist kompliziert – jedes Programm hat seine eigene Konfigurationsdatei mit eigenem Format und funktionierende Assistenten, die dem Benutzer erklären, was er hier überhaupt eintragen muß, fehlen weitestgehend. Gleichzeitig wird ein Projekt verschrien, was dieses Manko beheben will, weil es das Wort “Registry” benutzt.

Wenn sich der gewillte Anfänger dann auch noch in den entsprechenden Foren sowas wie RTFM anhören muß, oder daß er keine Ahnung hat (das mag sein, deswegen ist er ja Anfänger), dann muß ich einfach mir eingestehen, es war ein Versuch wert, Linux als Alternative zu MS zu sehen, Mac OSX ist aber die, der ich Chancen einräume.

Dort vereint sich ein unixoides OS mit hervorragenden Tools für Programmierer mit einer ausgereiften Benutzerschnittstelle. Die Überlegenheit eines quelloffenen Systems hat Linux verspielt – vor allem durch die vielen selbsternannten Linux-Gurus, die doch nur Klugscheißer sind und ihr Ego auf Kosten der Anwender aufpolieren.

Quelle: heise

Kulanz

10/7/2006 | Roman

Ja, manchmal ist es gar nicht so einfach ein Produkt zu kaufen. Ich wollte ja nur eine neue Sonnenbrille (mit Korrektur). Und das tönt zwar harmlos, ist es aber nicht.

Aber von vorne: Ich war bisher ja ein grosser Verfechter des Visilabs: Die Brille in einer Stunde, dazu noch eine schöne Auswahl aktueller Markenfassungen. Was will man mehr. Und da ich bisher im Visilab Schaffhausen wie auch im Visilab Olten wunderbar bedient wurde, dacht ich mir ich könnte ja nicht viel falsch machen, wenn ichs im Visilab Zürich hole.

Aber es gibt doch einige Umwege zur perfekten Sonnenbrille: Zuerst wurden mir die falschen Gläser verkauft. Ok, kann passieren. Und ich war ja auch überrascht, dass man die Brille sofort zurücknahm und die richtigen Gläser innert einem Arbeitstag ersetzen wollte. Sogar zum Preis der falschen – günstigeren Gläser. Eigentlich ja Super-Service. Aber da wurde wieder gepfuscht: Farbe am Rahmen weg und zudem eine dicke fette Delle im Glas. Und dann gings halt wieder in den Visilab.. die bestellten einen neuen Rahmen und neue Gläser. Und beim dritten Mal war nun alles perfekt.

Ich bin irgendwie zwiegespalten. Klar, Fehler können passieren und es ist eigentlich ein Super-Service, dass man diese schnellstmöglich beheben kann. Aber das Optimum wäre halt, wenn man als Kunde nicht 2 mal reklamieren muss. Und so das Fazit: Ich kauf meine Brillen in Zukunft im Visilab aufm Land..

Fussball mal anders

7/7/2006 | Roman

Ok ok, lange nichts mehr geschrieben. Die letzten Wochen waren auch sehr intensiv, ich schrieb so wohl meine letzte Prüfung an der Uni.

Aber lassen wir das, das schreib ich anderweitig mal weiter auf. Ich möcht mich jetzt kurz vor dem Finale nochmals der Fussball-WM widmen. So zum Abschluss. Danach wirds hier im Blog auch fussballtechnisch ein wenig leiser.

Also zuerst einmal: Danke Sepp, dass du mein Blog liest. Muss so sein, den gestern las ich folgendes im Netz:

Zu wenige Tore, zuviel Taktik-Geplänkel – Fifa-Chef Blatter will attraktiveren Fußball sehen als bei dieser WM. Deshalb stößt er jetzt eine Regel-Debatte an.

(..)

Brasiliens Ex-Star Socrates hatte schon vor der WM gefordert, die Teamstärke zu reduzieren, dem Einfluss der wachsenden Spieler-Physis zu begegnen und so mehr Platz für Kreativkünstler wie Zinedine Zidane oder Robinho zu schaffen. An weiteren Vorschlägen aus der großen Fußball-Familie für ein attraktiveres Spiel mangelt es nicht: Größere Tore, Handspiel des Torwarts nur im Fünfmeterraum oder eine Neugestaltung der Abseitsregel werden immer wieder genannt.

Quelle: Stern

Also langsam kommt da was ins Rollen. Wurde auch langsam Zeit. Denn wenn wir uns so ansehen, wie Fussball vor 64 Jahren aussah, dann war das schon ein wenig ein anderes Niveau.

Aber zurück in die Gegenwart: Was glaubt ihr, wie man am kreativsten seine WM-Tickets verlieren kann? Man hält sie auf der Autobahn aus dem Fenster. Glaubt ihr nicht, dass es so dumme Menschen gibt? Doch, guggst du..

Und weiter gehts in der Schadenfreude: Meistens geniesst man diese ja still und leise in den eigenen vier Wänden. Manchmal gibts auch schöne zynische und sarkastische Äusserungen. Oder aber man ist Holländer.. Insbesondere das Video ist empfehlenswert ;)