Löwen vs. Fanatiker 1:0

6/6/2006 | Roman

Das Abseilen in einen Löwenkäfig im Zoo der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat ein 45-jähriger Mann mit dem Leben bezahlt. Ein Löwenweibchen wurde durch die hektischen Bewegungen des Mannes gereizt und tötete ihn mit einem Biss in den Hals, wie die Kiewer Polizei am Montag nach Angaben der Agentur Interfax mitteilte.

Der Ukrainer aserbaidschanischer Abstammung hatte den Gehegezaun überwunden und sich mit einem mitgebrachten Seil hinabgehangelt. Seine letzten Worte sollen “Gott wird mich beschützen” gewsen sein.

Bereits im Vorjahr war im Kiewer Zoo ein Mensch von einem Raubtier getötet worden. Eine 23 Jahre alte Putzfrau hatte sich im März 2005 beim Reinigen der Käfige in der Tür geirrt und war im Tigergehege gelandet. Eine Raubkatze hatte der Frau sofort das Genick gebrochen.Quelle

Hätt der doch die Bibel gelesen: 5. Moses 6,16: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen. Nächstes mal weiss er’s wohl besser.. ;)

Fucking vorbei

6/6/2006 | Roman

War ja dieses Jahr mal wieder am fucking Rock im Park im fucking Nürnberg. Und jetzt ists mal wieder fucking vorbei. Wobei: Mir ist fucking was aufgefallen: Jede fucking halbstarke Band hatte das Gefühl, dass ich meine fucking Hands in der fucking Crowd vor der fucking Stage in the fucking Air heben sollte. Dabei hätt ich die ja fucking nochmals auch ohne dieses fucking fucking vor jedem fucking Word verstanden. ;)

Nein, mal ernsthaft: Ich kann das fucking nicht mehr hören. Ist in etwa so überflüssig wie das “ey” vor jedem Satz aus der “gebrochen-deutsch” Fraktion. Und nein, es gehört nicht dazu, es ist einfach doof. Aber sonst wars n geiles Festival. Highlights waren nun mal Franz Ferdinand, Jamiroquai, The Streets, Keane, Metallica und noch n paar andere. So wie sich das gehört.

Schade war nur die schweinekälte! Hätt echt nie gedacht, dass ich die “Wullesau” (fetter Wollenpulli der Schweizer Armee) echt auspacken würde.. und das über einen bereits vorhandenen Pulli! Aber hey, was tut man nicht alles für feine Rockmusik. Einen Vorteil hattes noch: Hab enorm Geld gespart, denn meine Lust, mir ein gekühltes Bier vor der Bühne zu geben sank doch beträchtlich ;)

Ich werd in den kommenden Tagen noch ein paar Sachen zu Rock im Park schreiben. Irgendwie sind tausendundeine Impression auf mich eingeprasselt. Das meiste stimmt mich jetzt noch sehr sehr nachdenklich.