Ja, Landrover sind hässlich. Aber blind wird man davon per se nicht. Vielleicht, weils noch koreanische Hersteller gibt, die noch hässlichere Autos produzieren, was ungemein abhärtet. Aber lassen wir das. Trotzdem besitzt ein Landrover enormes Blindheits-Potential. Aber mal die ganze Story:
Ich fahr heute Winterthur – Zürich auf der linken Spur, überhol einige Basel-Städter und Appenzeller. Normalzustand eben, wie man ihn so kennt. Dann taucht dieses Phallussymbol von Auto auf. Und wie es so Phallussymbole aka Ungetümer halt an sich haben, müssen sie nicht nur enorm helle Scheinwerfe, sondern diese eben auch 20cm höher als ein normales Auto verbaut haben. Bei einem anständigen Auto ist das in etwa die Höhe der Heckscheibenmitte. Also, dieses Monster hats wohl eilig und fährt mir 2m an die Heckscheibe ran. Und da anscheinend halb Basel als Hobby “schleichen auf Zürcher Autobahnen” zu haben scheint, gehts halt nicht aus mit Ausweichen. Also gab ich Gas.
Aber das reicht einem Landrover-Besitzern anscheinend nicht. Wer das Geld zum Fenster rauswerfen kann (sonst würd er sich ja keinen Landrover kaufen), kann auch Geschwindigkeitsbussen zahlen. Also gabs halt mehrfach die Lichthupe mehrfach gegen mich gedonnert. Und da aus irgendeinen – durch die Evolution übriggebliebenen – Reflex Otto Normalfahrer immer ins gleissende Licht des Rückspiegels schaut, tat ich es halt auch. Langer Rede kurzer Sinn: Landrover-Blindheit.
4 Comments
Mit einem Landrover kann man nicht auf die linke Spur. Für alle weiteren Informationen über dieses Auto sei auf die aktuelle Ausgabe des Oec-News verwiesen.
Guten Tag Herr Urnaut!
Gerne nehme ich Ihren Ärger zur Kenntnis. Ich war neulich mit dem BWM 850i meines Vaters auf der A1 von St. Gallen nach Zürich unterwegs und habe sehr ähnliche Erfahrungen im Raum Effretikon gemacht.
Es bleibt zu hoffen, dass sich derartige Zustände ändern . Den Anstoss dazu zu liefern, bleibt das Verdienst einiger empirischer Untersuchungen zu diesem Thema, die mich im Rahmen meines Studiums beschäftigen (MiQE/F an der Universität St. Gallen).
Aus diesem Grunde bin ich mehrheitlich mit der Bahn unterwegs, da ich im Ruheabteil der 1. Klasse ungestört für mein Studium arbeiten kann.
Wehrter Blogger
Lässt es sich denn nicht einrichten, dass sie mit dem Öffentlichen Verkehr zur Arbeit gehen? Damit sind alle Probleme gelöst. Wenn man die Kosten eines Autos mit dem eines Generalabonnements vergleicht, zusätzlich mit den verbundenen Verkehrsrisiken gewichtet, dann könnten sie glaube ich nervenschonender mit einem Generalabonnement erster Klasse zur Arbeit fahren.
Selber habe ich diese Variante vor zwei Jahren in die Tat umgesetzt. Ich fahre damit höchstbestens! Besuchen sie mal die Website unserer Spanisch-Brötli-Bahn:
http://mct.sbb.ch/mct/reisemarkt/abonnemente/ga.htm
Ich hoffe ihnen, einen Denkanstoss geliefert zu haben.
Freundlicher Gruss
Abraham Zinsfuss
SBB wird von mir boykottiert. Saftladen, das.