We love to …

28/3/2006 | Roman

Wer kennt sie nicht? Diese knappe 60 Sekunden Pro-Sieben Eigenwerbung, die einem jedesmal wie 60 Minuten vorkommen. Zum Glück kommt die ja nur in jeder Werbeunterbrechung und auch nur auf den unendlich scheinenden Sendern der Pro-Sieben Gruppe. Sprich so gegen 500 Mio mal pro Tag. Wenigstens gefühlt. Und neuerdings ist man auch im Kino nicht mehr sicher davon.

Nun gut, die ersten 5 mal fand man den Spott ja noch witzig. Die nächsten 50 mal, die man diese Werbung ertragen musste, gingen ja auch noch grad knapp. Aber nach den weiteren 500 Wiederholungen bin knapp davor, alle Pro-Sieben Sender aus meinem Fernseher rauszuprogrammieren.

Ich weiss nicht, was sich die Verantwortlichen denken. Echt nicht. Der Spot ist ja sogar gut gemacht, aber irgendwann wird alles lästig. Ist wie ein tropfender Wasserhahn: Man merkt sich zwar das Geräusch mit der Zeit und es frisst sich ins Unterbewusstsein. Das klappt ja gut, aber bei mir weckt der Spott Assoziation mit dem Bösen. Jedesmal wenn ich den Spot sehe, dann löst dies eine panische Reaktion meines rechten Zeigefingers aus, der sofort die Fernbedienung drückt und auf MTV zappt um mir dort die Jamba Klingeltonwerbungen anzuschauen.

Klar, Jamba steht auf meiner Sympathie-Liste kurz vor Saddam Hussein und Josef Stalin, aber immernoch knapp nach dem Verantwortlichen Pro-Sieben PR-Manager. Nun mag mir manch einer vielleicht vorwerfen, es sei Geschmackslos, einen russischen Massenmörder mit Pro-Sieben zu vergleichen. Aber ich wette, gäbs heute noch Gulags (für Ungebildete: Gulag bei Wikipedia) in Sibirien, würde dort garantiert dieser Spott laufen.

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Ein Kommentar zu “We love to …”

  1. Kommentar von Jeanine:

    Josef Stalin? Das weckt in mir doch gleich die Erinnerung an eine gewisse Gilmore Girls Folge *g*

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