Workaholic

Wer sagt, an der Uni können man nicht zum Workaholic mutieren, irrt. Ok, man muss die richtige Motivation dazu haben: Den baldigen Abschluss. ;)

Ich muss sagen, das aktuelle Semester war sehr lehrreich. Zuerst begann es mit 2 Wochen WK und danach wurde es Hardcore. Mein bisheriges Programm war:

  • Wiederholungsprüfung Makro 1 Mitte Dezember mit ca 3 Wochen täglich mehrstündigem Lernprogramm
  • Seminararbeit Mitte Dezember bis Anfangs Januar mit 20 Seiten Hauptteil
  • 3 Tage Seminar
  • Semesterarbeit von Mitte November bis Ende Januar mit 50 Seiten Hauptteil
  • 2 Vorlesungen
  • 30h Woche bei der Arbeit Mitte November – Mitte Januar

Gut, ich habe vielleicht knapp eine Ahnung davon bekommen, was es heisst, sich wirklich gefordert zu fühlen… Man hat aber einen gewissen Stolz, so einen Kraftakt überlebt zu haben. Auf der anderen Seite fragt man sich:

  • Werd ich an einem Herzinfarkt sterben?
  • War es das Wert?
  • Was machen eigentlich Studenten – die nicht arbeiten – mit so viel Freizeit?

Ich hab jetzt noch 2 Prüfungen vor mir. Und am 24. Februar, wenn dieses Semester endlich durch ist, werd ich meine unendliche Freude wohl durch hemmungsloses Betrinken frei lassen. Insofern hat der Ursprung des Wortes “Workaholic” in “Alcoholic” durchaus einen gewissen Zusammenhang ;)