Geschafft!!

30/7/2005 | Roman

So, nach allenbürokratischen Hürden haben wir es endlich geschafft, uns gestern auf dem Standesamt das Jawort zu geben. Die wichtigste Erkenntnis des gestrigen Tages: Traut keiner “ich halte 24h”-Deo Aufschrift. Das ist nur Propaganda! Den im Trauzimmer hat es nach ca 30 Sekunden den Geist aufgegeben. ;) Grosses Lob aber an die Stadt Aarau: Es war wirklich eine sehr schöne Trauung. Von Bekannten hört man normalerweise nicht gerade die besten Geschichten zum Thema Standesamt. So zum Thema “New-Age-Sprüche” oder “Massenabfertigung in 3 Minuten”. Bei uns gabs zuerst ein schönes Gedicht, eine Anekdote und noch ein schönes Geschenk rund um die Trauung herum. Also, es lohnt sich, das in Aarau durchzuführen.

Das Essen nachher im Apropos war schlicht und ergreifend ebenfalls perfekt. Wie immer perfekte Küche und traumhafter Service. Was will man mehr.

Aber nun habe ich nocht eine sehr wichtigen Frage an Madame Sturzenegger loszuwerden:

Darf ich Mama zu dir sagen?

Sorry Susanne, aber ich konnte mir den Spruch einfach nicht verkeifen. :) PS: Beim schreiben dieses Beitrages sind keine Schweine zu schaden gekommen.

Nervös?

29/7/2005 | Roman

Wir haben zwar heute die zivile Trauung und anscheinend herrscht das Bild vor, dass der gemeinde Bräutigam folgendermassen aussehen sollte:

Gut, ein wenig überzeichnet. ;) Aber nachdem ich heute zum x-ten mal gefragt wurde, ob ich nervös sei, musste ich – wie immer – verneinen. Und darum, bevor irgendjemand mich nochmals fragt: Nein, ich bins nicht und habs auch nicht vor. Ich bin einfach nur glücklich und freue mich auf den heutigen Tag.

Btw: Nach dem Standesamt gehts direkt ins Apropos
Ein hervorragendes Restaurant übrigens, ist die ehemalige Kalten Herberge in Roggwil. Falls ihr mal Lust habt: www.kaltenherberge.ch

Ich bin auch ein Junggeselle

25/7/2005 | Roman

Also ich letzten Freitag an ein friedliches Grillfest mit 2 Freunden dachte, kam mir natürlich nicht in den Sinn, dass dies nur ein Vorwand war, um der jahrhundertelangen Tradition des Polterabends nicht entfliehen zu können. Und so wurde mir ein “ich bin auch ein Jungeselle”-Shirt übergestreift.

Das gannze begann eigentlich noch relativ harmlos mit leichten Grilladen chez Tom.

Natürlich inklusive den ersten alkoholischen Getränken. Das Desaster begann erst später. Den um Mitternacht gings zuerst einmal ins Niederdörfli.

Zum Glück gibts unter meinen Freunden kreative Köpfe. Und so kam das hier raus. Man beachte meine Verbindung zur Stange ;)

Nun ja, ich muss gar nicht mehr zu dem Thema verlieren (ich werds sicher in 20 Jahren meinem Psychiater erzählen ;) )

Der Abend ging dann noch ein wenig weiter. Feuchtfröhlich natürlich.

Anyway. Es war lustig. Doch irgendwann war schluss:

In diesem Sinne Danke an

  • Tom, der das alles organisierte
  • Lukas, der ihn zum organisieren überredet hat
  • Allen anderen fürs kommen und fürs Spendieren von den Drinks / Taxi
  • Der Putzfrau und dem Securitas im “Lady Hamilton”: Sorry wegen der Toilette, das war so nicht geplant. ;)

Ich hoffe ich habe kein Lokalverbot :)

Bitte hier unterschreiben!

22/7/2005 | Jeanine

Nur noch 7mal schlafen und dann ists soweit: Wir statten dem Standesamt in Aarau einen Besuch ab. Genauer: ab nächsten Freitag sind wir laut Gesetz verheiratet, und ich muss das Telefon mit “Jeanine Urnaut” abnehmen. Ob das gut geht? ;)
Nun, da unser Termin zum Unterschriften setzen bereits um 11 Uhr morgens ist, gehts nachher direkt ins Restaurant – mit Oldies, Schwester und Trauzeugen.
Essen gehen werden wir im “apropos”, der ehemaligen Kaltenherberge nähe Langenthal.

Gestern waren wir dort spontan Probeessen und es war wirklich wunderbar! Gekonnte Vorspeise, fantastischer Fisch als Hauptgang und das Dessert bestand aus verschiedenen Glacen, natürlich alles sehr schön und edel angerichtet. So macht Essen Spass :)

Ich bin auch ein Frühstück

18/7/2005 | Roman

Heutzutage wird ja die ganze Zeit auf dem ÖV rumgehackt. Ich möcht mal einen Gegenpol setzen:

Letzte Woche fuhr ich insgesamt 5 mal Aarau – Zürich und wieder 5 mal retour. Und in 90% der Fälle hatte der Zug 5-15 Minuten Verspätung. Ja ich weiss, ein Grund zum rumhacken. Aber man sollte ja positiv durchs Leben schreiten und das beste aus jeder Situation machen. Darum wurde halt die “Zwangspause” umfunktioniert zur Musik-Relax-Phase. Der einzige Nachteil war das schwüle, schweisstreibende Klima im Innern des Hauptbahnhofes, aber hey, danach fühlt sich alles andere kühl an. Wieder ein Pluspunkt!

Aber das alles ist ja nichts besonderes. Bis ich heute aufs Gleis 3 trat und ich mich zuerst wunderte, wo alle Leuten den geblieben sind. Nun, hiess es aus den Lautsprechern, heute fahre kein Zug. Er sei ausgefallen. Ausgefallen?? Ja sind wir den in einem Drittweltland oder – noch schlimmer – in Italien? Ich denke die SBB hat aus den Verspätungen was gelernt: Sie machen nun einfach keine halben Sachen mehr, sondern lassen lieber den Zug ganz weg! Ist auch vernünftiger so, sonst gibts wieder die Schelte in Blick und Co.

Und so bin ich heute im Bummler nach Zürich gefahren. Gut, ich war schlussendlich 30 min zu spät im Büro, aber hey: Heute hatte ich das gemütlichste und erholsamste Frühstück ever im Zug. Und nachdem im Büro alles drunter und drüber ging, war das heute auch bitter nötig. Man könnte fast sagen: Schicksal….

Suisa

15/7/2005 | Roman

Nun ja, vielleicht kennt ja hier der Eine oder Andere die SUISA. Die SUISA wurde mal geschaffen, damit arme Künstler diese als Treuhänder benutzen können um so ihr Überleben zu sichern. Ja, ein hehres Ziel. Aber das war einmal. Heute verlang die SUISA auf alles Mögliche Abgaben – ob gerechtfertigt oder nicht. U.a. auch auf iPODs.

Dies paradoxerweise, obwohl mittels Kopierschutzmechanismen ja die Möglichkeiten für Kopien (und oft auch zum Hören) eingeschränkt sind. Aber lassen wir dieses Thema, ich möchte hier etwas anderes behandeln. Die SUISA hat nämlich wohl ein schlechtes Gewissen ab ihren Taten. Deshalb versucht sie auch auf ihrer Website ihre Gier zu erklären:

l) Weshalb verlangt die SUISA Urheberrechtsentschädigungen für iPods? Sind beim Erwerb einer CD oder eines Musikstücks bei einem Online-Anbieter die Urheberrechte für den privaten Konsum nicht bereits abgegolten?

Nein. Aus der Antwort zur vorangehenden Frage folgt, dass mit dem Erwerb einer CD oder einer Musikdatei im Internet keine Rechte für den privaten Konsum abgegolten werden. Das ist auch nicht notwendig, denn der private Konsum ist von Gesetzes wegen erlaubt. Wer Kopien der Musikdateien von der CD oder aus dem Internet machen will, kann das innerhalb seiner Privatsphäre ohne Einschränkung tun. Das Gesetz sieht dafür eine Vergütung auf den Leerträgern vor, die wiederum nicht vom privaten Konsumenten sondern vom Hersteller oder Importeur der Leerträger geschuldet wird.

Obige Erklärung impliziert folgendes:
- Der Private zahlt nichts. Dafür hätte er das Recht, Private Kopien herzustellen (wenn der Kopierschutz nicht da wäre, dessen Umgehung ja strafbar ist)
- Der Hersteller zahlt die Leergutabgabe, die Privaten betrifft diese Abgabe nicht.
Und das ist schlichtwegs falsch!

Nun ja liebe SUISA: Wenn ihr die Kosten der Produktion erhöht (wie z.b. mit Leerträgerabgaben), dann werden die zusätzlichen Kosten zu x Prozent (das x ist abhängig von der Marktmacht) auf den Preis niedergeschlagen. Und damit verteuert sich das Produkt und der Grossteil der Abgabe zahlt der Kunde im Laden! Und dies doppelt, nämlich einmal für die verteuerte CD und einmal für den verteuerten iPOD.

Aus dem ganzen schliesse ich deshalb auf folgende Hypothesen:

a) die SUISA hat keinerlei Ahnung von den aller aller simpelsten Vorgängen von Angebot und Nachfrage (unwahrscheinlich) oder
b) die SUISA will mit obigem Text eine Vortäuschung falscher Tatsachen bewirken oder
c) der Text wurde von einem Praktikanten geschrieben und kam ungeprüft auf die Webseite (sehr unwahrscheinlich)

So, ich habe fertig.

Deutsche Analphabeten

13/7/2005 | Roman

Guggst du dieses sehr “humoristische” Video von den allseits hochgehassten Game-Shows auf 9Live.

Das Video ist ja alleine schon Hammer geil. So einen Wutausbruch sieht man wirklich ja selten. Aber das aller aller Beste:

btw: die richtige Lösung wäre “tischbeine” :)

Countdown läuft

6/7/2005 | Roman

Heute ist ja der 6. Juli. Und der mitdenkende Blog-Leser wird nun vielleicht etwas erkennen…. naaaa? … naaa? hmm.. komm noch einen Versuch… Ja, Richtig! In einem Monat ists so weit!

Nun, wir haben ja in letzter Zeit nicht sehr viel von den Vorbereitungen geschrieben. Nun ja, es gab auch nicht mehr viel zu machen. ;) Das einzige was fehlte, war ein langes Gespräch mit Gaston (dem Pfarrer), wie den der genaue Ablauf sein sollte und natürlich (hey wir sind nicht umsonst in der Schweiz) noch ein bisschen Bürokratie und so..

Ah ja, die Ziviltrauung gibts am 29. Juli. Fürs Daumendrücken und so…