Das Aarauer Labyrinth

Wie ihr vielleicht bereits bemerkt habt, legen wir ein beeindruckendes Tempo in Sachen Planung vor. Nun, dieses Wochenende haben wir wieder einen grossen Schritt vorwärts gemacht.

Das ganze fing eigentlich ganz harmlos an. Und zwar gingen wir zusammen mit den Trauzeugen die Location besichtigen, die wir ev. für den nächsten Sommer buchen werden. Und natürlich folgt auf so eine Anstrengung ein obligates Abendessen. Dafür mussten wir zuerst das Futter jagen… äähm einkaufen gehen. ;) Dort sind wir rein zufällig über eine Aktion gestolpert: Ein richtig edler Rotwein wurde angeboten. Gut, wir trinken ja gerne ein Glas Wein, aber den kannten wir noch nicht. Er sah aber spitze aus und wo kämen wir den im Leben hin, wenn wir uns über so unwichtigen Sachen stundenlang den Kopf zerbrechen würden. Also haben wir direkt eine Kiste mit 6 Flaschen gekauft. :)

Am Abend kam dann die grosse Feuerprobe und hey, ich hab bisher nur einen Wein getrunken, der an diesen ran kam. Er ist einfach Spitzenklasse. Und so nomierten wir den als zukünftigen Hochzeitswein.

Am nächsten Morgen brauchte es einen Freiwilligen, der einkaufen geht. Und so wurde ich bestimmt ( ;) ) und ich machte mich mit meinem kleinen Alfa auf die Jagd. Nennen wir es mal typisch schweizerisch: Wenns irgendwo Aktionen gibt, dann werden die auch genutzt! Und so klapperte ich vergeblich den halben Kanton ab, bis ich im Coop Aarau endlich von Erfolg gekrönt wurde. Wobei: So einfach war die Geschichte auch wieder nicht (mal wieder typisch, ich brauch Herausforderungen ;) ).

Am Samstag Morgen ähnelt die Innenstadt von Aarau einem Kriegsschauplatz. Ich brauchte zuerst 10 Minuten, bis ich endlich einen Parkplatz erkämpfte und noch dazu einen miserablen. Und zwar im Casino-Parkhaus. Nun von früher wusste ich, dass dieses mit dem City Parkhaus und damit mit dem Coop verbunden war. Ich dachte also no problem, du kaufst den Wein und fährst mit dem Einkaufswagen zum Auto. Ich habe also den gesamten Einkaufswagen mit Wein gefüllt, erklärte der verblüfften Kassiererin, dass es mein Ernst sei, soviele Flaschen mitzunehmen und fuhr los. Für die Nicht-Aarauer: Das Parkhaus ist riesig und eigentlich ist es eine Pflicht, dass man sich darin verirrt. Mir gings nicht anders. Natürlich ist das Desaster mit paar Dutzend Weinflaschen ein anderes wie im Auto. Und so kurvte ich gute 20 Minuten im Parkhaus herum, mal dort eine Rampe rauf, dort eine runter, dann geradeaus und wieder zurück. Und schlussendlich fand ich meinen Alfa wieder..

2 Comments

  1. Jeanine
    Posted 24/11/2004 at 13:43 | Permalink

    und wenn du den alfa nicht mehr gefunden hättest, hättest du halt ein AUTO genommen und wärst nach hause gekommen *duck und sehr schnell renn* *scnr* ;)

  2. Posted 26/11/2004 at 10:28 | Permalink

    Ein Auto kommt einfach ned an einen Alfa ran ;)